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“Access to professional IVF-Treatment helps infertile couples, especially women in Nigeria…”

…so Dr. Ifeju Omojuwa, Gynäkologe der Bridge Clinic in Abuja und Lagos, welcher zusammen mit der Medizinischen Assistentin Olubimpe Adetunji aktuell ein Lehr- und Fortbildungsprogramm im Rahmen der Kooperation mit den IVF Zentren Prof. Zech in Bregenz absolviert. Die Zusammenarbeit der Kinderwunsch-Zentren begann vor rund zwei Jahren mit dem gemeinsamen Ziel: Weltweit Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch zum eigenen Kind, und damit zum Familienglück zu verhelfen!

Für Nigerias Bevölkerung nehmen Familie und Kinder einen hohen Stellenwert ein, was besonders für Frauen mit Infertilität sehr belastend werden kann, wie Dr. Omojuwa im Kinderwunsch BLOG Interview erzählt.

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Vortrag Dr. Pierre Vanderzwalmen, Senior Clinical Embryologist | Dr. Ifeju Omojuwa und Olubimpe Adetunji

Herr Dr. Omojuwa, Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Wie ist die Situation bzgl. weiblicher und männlicher Infertilität?

Dr. Omojuwa: In West Afrika verzeichnen wir hohe Infertilitäts-Raten. Die Gründe bei Frauen sind meist Infektionen, verschlossene Eileiter, aber auch Endometriose. Bei Männern stellen wir immer häufiger eine schlechte Spermienqualität fest. Derzeit sind wir dabei, die Ursachen im Detail zu untersuchen.

Wenn jetzt ein verheiratetes Paar auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen kann, was hat das für Auswirkungen auf deren gesellschaftlichen Status?

Dr. Omojuwa: Sie müssen wissen, Kinder zu bekommen, ist für ein christlich geprägtes Paar in Nigeria der entscheidende Grund, um zu heiraten. Wenn ein Paar heiratet, dann ist dies aber immer auch eine Familienangelegenheit. Also beide Familien sind in alle möglichen Belange involviert. Auch wenn das verheiratete Paar auf ein Kind wartet, also versucht, eines zu bekommen, dann wartet quasi die ganze Familie. Wird die Frau über längere Zeit hinweg nicht schwanger, so trägt sie aus Sicht der Familie ihres Mannes die „Schuld“. In Folge wird häufig auf die Scheidung gedrängt, damit der Mann eine andere Frau heiratet und mit ihr Kinder bekommt. Also Sie sehen, die gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten in Nigeria üben eine hohen Druck auf Paare, besonders aber auf Frauen, mit unerfülltem Kinderwunsch aus.

Das zeigt ja, wie wichtig es ist, eine Kinderwunschbehandlung in Anspruch nehmen zu können.

Dr. Omojuwa: Ja absolut. Also was ich in Zukunft will, ist ein System, welches den Zugang zu einer professionellen IVF Therapie erleichtert. Dies würde vielen Paaren, und vor allem vielen Frauen, enorm helfen.

Sie haben erzählt, dass Sie seit drei Jahren als Gynäkologe in der Bridge Clinic tätig sind. Was bedeutet Ihnen persönlich die Kooperation mit den IVF Zentren Prof. Zech?

Dr. Omojuwa: Reproduktionsmedizin ist ein sehr spezialisiertes Gebiet. Umso wichtiger ist es, ein hohes Level und einen hohen Anspruch an die Qualität im Know-how, in der Technologie und in der Forschung anzustreben. Eine Zusammenarbeit, wie mit den IVF Zentren Prof. Zech, die diesen Anspruch verkörpern und die über eine Erfahrung aus fast 30 Jahren erfolgreicher Kinderwunschbehandlung verfügen, ist für mich sehr wichtig, um unseren Paaren gemeinsam eine optimale IVF-Therapie ermöglichen zu können.

Vielen Dank für das Gespräch.

(Interview sinngemäß übersetzt)



Die Kooperation
Man geht davon aus, dass die Infertilitätsrate in Afrika doppelt so hoch ist, wie in der westlichen Welt. Zudem sind die gesellschaftlichen Folgen bei ungewollter Kinderlosigkeit eine extreme Belastung für die Paare (s. Interview). Dementsprechend groß ist die Nachfrage nach modernsten und qualitativ hochwertigen IVF-Therapien.

In einem gemeinsam absolvierten 3-jährigen Studium an der Harvard Business School von 2009 bis 2011 starteten Dr. Richard Ajayi (Leiter der Bridge Clinic) und Prof. Herbert und Dr. Nicolas Zech Diskussionen über eine Kooperation, unter Nutzung der Erfahrung beider IVF-Zentren – die Bridge Clinic mit den infrastrukturellen Herausforderungen in Afrika und die IVF Zentren Prof. Zech mit der Etablierung erstklassiger IVF-Zentren in fünf europäischen Staaten (alle sind nach ISO 9001:2008 Matrix zertifiziert und die EU-Direktive, gültig seit April 2007, ist lückenlos umgesetzt)

Vor diesem Hintergrund sind die Eckpfeiler des Kooperationskonzepts: Gegenseitige Hilfestellung, Austausch von Wissen, effizientes Qualitätsmanagement (verbessern und sichern der bereits bestehenden Qualität der Bridge Clinic). Außerdem eröffnet die Zusammenarbeit neue Möglichkeiten, eine globale Perspektive innovativer Therapieformen zu entwickeln.

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Das Partnerschaftsmodell im Detail:
  • Strukturiertes Lehr-und Trainingsangebot für alle Teammitglieder
  • Optimierung der Organisation (Customer Centric gesteuerte Prozesse)
  • Etablierung Europäischer Standards in Afrika
  • Qualitätsverbesserungen / Qualitätssicherung
  • Erhöhung der Flexibilität teamübergreifend
  • IVF-Know-how-Transfer
  • Verbesserung der Entfaltungsmöglichkeiten der Teammitglieder

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