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Von Venus über Casanova bis Marilyn Monroe…

Sexuelle Mythen und ihre Auswirkungen auf unsere Zeit

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Die Sexualität, der Wunsch nach Fortpflanzung und Symbole für die Fruchtbarkeit beschäftigen uns Menschen seit unserem Anbeginn. Fest verankert mit diesen „unseren ureigensten Sehnsüchten und Wünschen“ entstanden die ersten Mythen.

Entstehung von Mythen

Die Entstehung und somit die Verwurzelung der Mythen ist so alt wie die Geschichte der Menschen selbst. Der Inhalt der Mythen ist der Inhalt unseres Lebens, unseres Körpers und unserer Umwelt. Das Urbild in der Mythologie ist die Frau mit ihrem Kind. Alle Menschen erleben als allererstes den Körper der Mutter als eine ganz besondere Verbindung. (Vgl. Campbell 1993, S. 7)

Ebenso alt wie die Mythen selbst ist die Beschäftigung der Menschen mit der Sexualität. Dies belegen beispielsweise archäologische Funde aus der Zeit des späteren Homo sapiens, des
Cro-Magnon-Menschen um 40.000 bis 30.000 v. Chr.
Unsere Urahnen schufen nicht nur kunstvolle Höhlenmalereien, sondern auch Venusstatuetten, welche an den Wohnplätzen unter den überhängenden Felswänden aufbewahrt wurden, wo sich ebenfalls die ganze Gruppe befand. Alle bisher gefundenen Statuetten sind ca. 10cm groß und weisen dieselben femininen Merkmale auf, wobei das Gesicht nicht gestaltet ist. Die Betonung liegt im Detail, speziell in den weiblichen Brüsten, Hüften und den Lenden. Sie stellt nicht nur, wie bereits erwähnt, das Urbild des Lebens und der Mythologie dar, sondern symbolisiert gleichzeitig auch, was alle Frauen verkörpern – die Fruchtbarkeit.

Wunsch nach Fruchtbarkeit und Fortpflanzung

Zusammenfassend bedeutet dies, unsere ältesten Vorfahren beschäftigten sich, was archäologische Funde bestätigen, bereits mit dem Wunder und dem Mysterium der weiblichen Fruchtbarkeit, welches das Leben schenkt, gebiert und es ernährt. (Vgl. Campbell 1993, S. 17)

Daraus lässt sich ableiten, dass sich Menschen mit Mythen, Sexualität, aber auch Fortpflanzung seit Anbeginn bis in unsere Zeit auseinander setzten bzw. setzen. Aus evolutionärer Sicht ist deshalb insbesondere der Wunsch nach persönlicher Fruchtbarkeit und Reproduktion bis in unsere moderne Zeit tief in den meisten Menschen verwurzelt und sollte kein unerreichbarer „Mythos“ für Paare mit Kinderwunsch bleiben.

Campbell, Joseph: Mythen der Menschheit. Kösel-Verlag, München 1993

Links:
» Wie die Nase des Mannes, so auch sein “Johannes” – Mythen vs. Fakten männlicher Sexualität

(Beitrag | http://www.kinderwunsch-blog.com)

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