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Akupunktur

Unterstützende Anwendung bei Kinderwunschbehandlungen

von | Ausgestellt am 27. Juli 2015, in Behandlung.
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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Wann sind wir innerlich ausgeglichen – körperlich und seelisch?

Vielleicht im Urlaub, wenn die Gedanken fließen und die Entspannung kommt, wenn der Körper Kräfte tankt und wir genug Zeit für uns selbst haben. Besonders für Paare mit Kinderwunsch ist es wichtig, sich zu entspannen und den emotionalen Stress abzubauen.

Es gibt auch im Alltag Möglichkeiten, die körperliche und seelische Balance zu fördern. Eine davon ist die Akupunktur.

Die Akupunktur ist eine Säule der traditionellen chinesischen Medizin, neben der Arzneimitteltherapie, neben Bewegungsübungen wie “Qi Gong”, Massagetechniken und Diätetik. Wissenschaftliche Studien zeigen ähnlich heilende Wirkung der Akupunktur bei Migräne, bei Rücken- und Knieschmerzen wie durch medikamentöse Standardtherapien.

Auch in der Kinderwunschbehandlung sind in Untersuchungen positive Effekte zum Zeitpunkt des Embryotransfers zu sehen. Und das mit einer verschwindend geringen Nebenwirkungsrate.

Akupunktur zielt auf Funktionsweise der Organbegriffe ab

Am Beginn steht die Diagnose im Sinne der traditionellen chinesischen Medizin (TCM): u.a. Pulsdiagnostik und Zungendiagnostik sowie die Abklärung verschiedener Fragen, wie z.B.: Bestehen Rückenschmerzen? Wie ist der Schlaf, die Verdauung? Fühlen sich Hände und Füße oft kühl an? Wie ist die Regelblutung? Wie reagiere ich emotional in Stress-Situationen?

Die spezifischen Fragen zielen auf die Funktionsweise der Organbegriffe ab – die Niere, die Milz, die Leber und das Herz (werden im Vergleich zur westlichen, schulmedizinischen Vorstellung mit zum Teil abweichenden Aufgaben im Organismus verbunden).

Mit Hilfe der 8 Leitkriterien “Ba Gang” werden in Folge sogenannte Dysbalancen beschrieben – Ying/Yang, Fülle/Leere, Hitze/Kälte, Innen/Außen – und die entsprechenden Akupunkturpunkte festgelegt.

Anwendung der Akupunktur bei einer Kinderwunschbehandlung

Dazu ein Fall-Beispiel: Eine Patientin (seit 3 Jahren Kinderwunsch) klagt über allgemeine Mattigkeit, Blähbauch mit Verdauungsproblemen, Ödem-Neigung und Kälteempfinden in den Händen und Füßen. Sie fühlt eine innere Unruhe, schläft schlecht ein und träumt viel. Die Zunge ist blass, mit Zahnabdrücken an den Rändern. Der Puls ist normal.

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Nach Ausschluss von organischen und hormonellen Ursachen im schulmedizinischen Sinn beginnen wir mit der Akupunkturbehandlung zur Stärkung der Milz und Harmonisierung des Herzens mit folgendem Hintergrund: Das Herz beherbergt “Shen”, den Geist für die schöpferische Kraft, den Verstand und den Optimismus. Die Milz “herrscht” über die Umwandlung der Nahrungsbestandteile in die Lebensenergie “Qi” und kontrolliert das Blut und die Körperflüssigkeiten.

Alle 14 Tage werden an ausgewählten Akupunkturpunkten von Kopf bis Fuß 8-10 Nadeln gesetzt, die 20 Minuten verbleiben. Die Punkte ändern sich in jeder Sitzung je nach Befinden. Nach drei Sitzungen können die Intervalle der Behandlung auf vier Wochen erweitert werden.
Das Ergebnis: die Patientin schläft nun besser, das Kältegefühl ist rückläufig und die Verdauung normalisiert sich.

Akupunktur kann helfen den Körper und die Seele zu harmonisieren, insbesondere in Lebensabschnitten, in denen wir Kraft und Zuversicht brauchen und der nächste Urlaub im wahrsten Sinne in weite Ferne rückt.


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