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Diagnose: PCO-Syndrom

Vielschichtiges Syndrom als mögliche Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Eines Abends rief mich meine Freundin Gudrun an: „Du, mein Frauenarzt hat mir heute gesagt ich hätte das PCO-Syndrom – kannst Du mir mal genau erklären was das ist?“

Gudrun ist eine gesunde Frau Anfang 30. Sie hatte einige Jahre die Pille genommen, zum einen um zu verhüten, zum anderen um den etwas unregelmäßigen Zyklus zu stabilisieren. Jetzt hat sie den Mann kennen und lieben gelernt, mit dem sie sich vorstellen kann eine Familie zu gründen, und hat die Pille abgesetzt. In Folge ist jedoch nichts passiert – keine Monatsblutungen und keine Schwangerschaft.

Gudrun hat erst einmal abgewartet. Nach 4 Monaten ist sie dann zum Frauenarzt gegangen, und bekam die Diagnose PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovar Syndrom). „Aber ich ernähre mich doch gesund und mache Sport“, so Gudrun. Sie hatte sich im Internet über mögliche Ursachen informiert und war ratlos. Sie brauchte eine persönliche Erklärung und erinnerte sich daran, dass ich in einem Kinderwunsch-Zentrum arbeite. Read more…

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„DSGVO meets IVF“

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Digitalisierung, Facebook-Datenskandal, Cambridge Analytica …

… um einleitend ein paar Schlagworte zu nennen, die, wahrscheinlich mehr denn je, das Thema Datenschutz in den Fokus aktueller politischer und gesellschaftlicher Interessen rücken.

So tritt heute die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) in Kraft. Diese soll für mehr Kontrolle über die digitalen Identitäten von Usern/Kunden sorgen und vor missbräuchlicher Verwendung der ins Netz gestellten Daten schützen. Hält sich jemand nicht daran (Unternehmen, Vereine, Behörden etc.), drohen hohe Geldbußen. Diesbezüglich umfasst die DSGVO u.a. folgende Punkte:

  • Detaillierte Auskunft gegenüber dem Kunden, welche personenbezogenen Daten erfasst werden und über welche Daten das Unternehmen verfügt
  • Klare Angaben zum Datenverarbeiter, an welchen diese Daten weitergegeben werden
  • Ausführliche Informationen über das Speichern und Löschen dieser Daten
  • Dokumentation und Nachweis aller Schritte (auch technisch) eines angemessenen Datenschutzes

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Spermiogramm

„Was heute zur Abklärung der Fruchtbarkeit eines Mannes alles möglich ist“

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Die Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches sind von Paar zu Paar oft sehr verschieden und erfordern eine individuelle Vorgehensweise. Deshalb rückt auch der männliche Faktor immer mehr ins Zentrum der Wissenschaft.

So weiß man heute, dass die Spermien wesentlich genauer betrachtet werden müssen, um evtl. vorhandene Funktionsstörungen zu erkennen. Diese Störungen können Auswirkungen auf die Befruchtung der Eizelle, die Embryonalentwicklung und unter Umständen auch auf die Gesundheit des Kindes haben.

Was ist ein Spermiogramm?

Ein Spermiogramm ermöglicht einen wichtigen Überblick zur Qualität der Spermien eines Mannes, indem sein Ejakulat mit speziellen Methoden und Technologien im Labor analysiert wird. Das Ergebnis veranschaulicht die individuelle Fruchtbarkeit. Read more…

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Prä-Implantations-Diagnostik – „Segen oder Fluch?“

Neue Herausforderungen in der Genetik bei Kinderwunsch

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Trotz der vermehrt aufkommenden Debatten und der bisher fehlenden Evidenz höhere Schwangerschafts- oder Geburtenraten zu erzielen, wird das Pre-Implantation Genetic Screening (PGS) zunehmend angewendet, um mögliche nummerische Chromosomenanomalien in Embryonen (Aneuploidien = ein oder mehrere Chromosomen sind zu viel oder zu wenig vorhanden) im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung nachzuweisen und solche Embryonen beim Transfer auszuschließen.
Es herrscht weltweit geradezu ein Hype rund um diese Technik und das, obwohl neuere wissenschaftliche Daten mit modernster Labor-Technik, wie dem NGS (Next Generation Sequencing), zeigen, dass sich die frühe Embryonalentwicklung und die chromosomale Zusammensetzung in den Zellen zu diesem Zeitpunkt der Entwicklungsphase sehr viel komplexer darstellt als bisher gedacht.

Mit der Einführung des PGS wurde postuliert, dass diese Technik durch den Ausschluss von aneuploiden Embryonen wesentlich zu verbesserten Erfolgsraten bei der Kinderwunschbehandlung beitragen könne – im Sinne von erhöhten Implantations- und Schwangerschaftsraten, weniger Abort- bzw. Fehlgeburten und einer kürzeren „Time-to-Pregnancy“. Tatsächlich unterstützt die derzeitige Datenlage diese Hypothesen nicht. Zusätzlich ergeben sich durch die PGS für die Bereiche Reproduktionsmedizin und Pränatal-Diagnostik neue Herausforderungen. Read more…

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Unterstützung durch Hypnose

Teil 3 der Themen-Serie »Kinderwunsch nach Fehlgeburt«

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In Abhängigkeit von der Intensität des Kinderwunsches kann eine Fehlgeburt bleibende Spuren in der Psyche der Betroffenen hinterlassen. Dies wirkt sich häufig als zusätzliche Belastung aus, besonders dann, wenn der Weg zum ersehnten Baby über eine erneute Kinderwunschbehandlung führen soll. Hier stellt sich daher die Frage, wie ein unterstützendes und entlastendes Vorgehen gestaltet werden kann. Medikamente sind nur sehr eingeschränkt geeignet, um die Auswirkungen einer Fehlgeburt zu dämpfen.
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„Künstliche Befruchtung“: Heute noch ein Tabu-Thema?

Gesellschaftliche und ethische Aspekte zur Fortpflanzungsmedizin

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Kinderwunsch ist weniger ein Tabu, als ein sehr persönliches und intimes Thema. Sexualität und Fortpflanzung fallen in die Privatsphäre eines Paares. Deshalb wird dieses Thema, gerade auch von den Betroffenen, selten öffentlich angesprochen. In der gesellschaftlichen Wahrnehmung sieht man deutliche länderspezifische und regionale Unterschiede in Europa.

In Staaten, in denen Kinderwunschbehandlungen von der öffentlichen Hand unterstützt und von dem Gesundheitswesen gefördert werden, ist die Thematik positiver besetzt und wird durchaus offener diskutiert. Hier wurden die entsprechenden rechtlichen Grundlagen geschaffen, welche die Möglichkeiten und gleichzeitig die Grenzen der medizinisch unterstützten Fortpflanzung gesetzlich regeln. Read more…

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„Pille absetzen: Schwanger werden nach der Pille“

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Manche Gerüchte rund um die Themen Verhütung und Fruchtbarkeit halten sich offenbar hartnäckig. So auch die Annahme, dass man nach dem Absetzen der Pille nicht mehr so leicht schwanger wird.
Warum dem nicht so ist und was es beim Absetzen der Pille zu beachten gibt, erklären die Autoren eines aktuellen Artikels auf eltern.de (→ zum Artikel).

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„Gute Schwimmer“ – reicht das?

Mehr Informationen im Spermiogramm durch eine molekularbiologische Beurteilung der Samenqualität

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Bei der Beurteilung der männlichen Fruchtbarkeit mittels mikroskopischer Analyse der Spermien sind „Gute Schwimmer“ ein wünschenswertes Ergebnis, das jedoch nichts über deren Form und Innenleben aussagt. Dank moderner Technologien ist es heute möglich, genau darauf näher einzugehen, indem das Spermiogramm, zusätzlich zu den WHO-Kriterien, mit einer sogenannten molekularen Diagnostik erweitert wird.

WHO-Kriterien als Grundlage

Ein Spermiogramm beinhaltet eine Analyse des Ejakulats anhand von standardisierten Untersuchungsmethoden und dazugehörigen Referenzwerten – festgelegt durch die World Health Organisation (WHO). Dieses Spermiogramm bildet die Grundlage und verschafft einen ersten Überblick über die Konzentration, Beweglichkeit (Motilität), Vitalität, Struktur und Form (Morphologie) der Spermien. Bei unerfülltem Kinderwunsch sind diese Parameter alleine jedoch nicht immer aussagekräftig genug, um eine mögliche andrologisch bedingte Infertilität zu erkennen. Read more…

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„Was können wir vom IVF-Zentrum unserer Wahl erwarten?“

FAQs zu den Leistungen und Qualitätsansprüchen eines Kinderwunschzentrums am Beispiel der IVF Zentren Prof. Zech

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Bei der Wahl des IVF-Zentrums orientieren sich die meisten an der Schwangerschaftsrate, welche dieses Zentrum vorzuweisen hat. Das ist durchaus nachvollziehbar, jedoch sollte man sich nicht nur auf einen Erfolgsparameter verlassen, sondern zunächst folgende Frage stellen: „Was können wir vom IVF-Zentrum unserer Wahl erwarten?“

Das heißt, bestimmte Anforderungen an das IVF-Zentrum im Vorfeld abzuklären, damit die Kinderwunschbehandlung zur langersehnten Schwangerschaft führen kann.

Was Paare dabei häufig wissen wollen, beantwortet der erfahrene Arzt und Gründer der gleichnamigen IVF-Zentren, Prof. Dr. Herbert Zech:
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Was heißt eigentlich Abort?

Teil 2 der Themen-Serie »Kinderwunsch nach Fehlgeburt«

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Wenn eine Schwangerschaft nicht in der ersehnten Geburt sondern in einem Abortus bzw. in einer Fehlgeburt endet, ist das für betroffene Paare niederschmetternd. Besonders für jene Paare, die schon länger versuchen endlich schwanger zu werden, und daher den Weg einer Kinderwunschbehandlung beschreiten. Um dieses leidvolle Erlebnis bestmöglich zu verarbeiten und zu erfahren was genau passiert ist, kann eine fundierte medizinische Erklärung bzw. Diagnose äußerst hilfreich sein. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Zeitpunkt und die Art des Abortus klar definiert bzw. unterschieden werden. Read more…