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“Wann kann ich den Schwangerschaftstest machen und wie geht es dann weiter?”

FAQ – Teil 6 der Serie »Ablauf einer Kinderwunschbehandlung«

von | Ausgestellt am 17. März 2017, in Behandlung.
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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Vor und während einer Kinderwunschbehandlung sieht sich das Paar oftmals mit vielen Eindrücken und Informationen konfrontiert. Manchmal kann dies verwirrend sein und einige Fragen auf den Plan rufen.

Ich habe mich mal umgehört, und die häufigsten Fragen gemeinsam mit dem Experten und Gründer der gleichnamigen IVF Zentren Univ. Prof. Dr. Herbert Zech beantwortet.

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“Wie alt ist zu alt?”

Fruchtbarkeit und Schwangerschaft im “fortgeschrittenen” Alter

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Nicht nur der Begriff, sondern auch die Definition von “fortgeschrittenem Alter” in Zusammenhang mit einem Kinderwunsch liefert Diskussionsstoff.

Eine gängige Darstellung ist jene im anglikanischen Sprachraum. Hier versteht man unter “advanced maternal age” alle Frauen, die ihre Kinder mit ≥35 Jahren bekommen. Bei der Geburt im Alter von 45-49 Jahren spricht man von “very advanced maternal age” und ist die Frau ≥50 Jahre wenn sie ihr Kind bekommt, bezeichnet man das als “extreme advanced maternal age”.

Die Tatsache, dass Frauen ihre Familienplanung heute vermehrt zu einem späteren Zeitpunkt im Leben verwirklichen wollen, hat Auswirkungen auf die Anzahl der Kinder pro Frau/Paar und dadurch natürlich auch auf die Bevölkerungsentwicklung. Wichtig ist daher, eine Abklärung des Fertilitätspotentials, um die Chancen für die Erfüllung des Kinderwunsches realistisch einschätzen zu können.

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Schwungvoll “abschalten”

Video M. Murtinger, Zürs-Vorarlberg (AT) 2016

Der Alltag ist oftmals geprägt von Hektik, Stress und Rastlosigkeit. Daher lautet meine Devise: Einfach mal raus in die Natur und den Kopf freibekommen, “abschalten” und dabei neue Energie tanken. Im Winter heißt das für mich, ab in die Natur und in die wunderschöne Berglandschaft eintauchen!

All dies hat einen positiven Einfluss auf unser körperliches und psychisches Wohlbefinden.

Faktoren, die auch bei Kinderwunsch eine wichtige Rolle spielen. Denn Frauen reagieren beispielsweise sehr sensibel auf Stress, was sich häufig auf das hormonelle Gleichgewicht auswirkt. Liegen entsprechende Störungen vor, kann das die Fortpflanzungsfähigkeit einschränken.

Paaren mit Kinderwunsch empfehlen wir ganz bewusst Entspannung zu schaffen z.B. durch Bewegung in der Natur, Massagen in Anspruch nehmen, geeignete Musik hören, oder auch mal richtig Lachen. Jeder Mensch hat hier unterschiedliche Neigungen.

So fühlt man sich nicht nur besser, sondern unterstützt damit auch das Erreichen einer Schwangerschaft.


→ weitere Beiträge zum Thema im Special »Unterstützende Maßnahmen bei Kinderwunschbehandlungen«

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“15 Dinge, die Kinderwunschpaare nicht mehr hören können”

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Paare, deren Kinderwunsch trotz aller Bemühungen bislang unerfüllt blieb, sehen sich oft mit verschiedenen Fragen und Äußerungen von der Familie, von Freunden oder auch von Arbeitskollegen konfrontiert.
15 Dinge, die Kinderwunschpaare nicht mehr hören können, sind aktuell auf eltern.de aufgelistet (→ zum Beitrag).

Diese und weitere Situationen stellen Betroffene auf eine harte Belastungsprobe, weiß Mag. Karl-Heinz Brandt. Im entsprechenden BLOG Themen-Special ermöglicht der erfahrene Klinik-Psychologe spannende Einblicke in seine Arbeit in den IVF Zentren Prof. Zech (→ zum Themen-Special).


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Kumulative Schwangerschaftsrate

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Betrachtet man die Erfolgsraten bei Kinderwunsch-
behandlungen, dann fällt auf, dass häufig kumulative Schwangerschaftsraten angeführt werden. Aber was bedeutet diese Form der Schwangerschaftsrate eigentlich?

Kumulativ leitet sich von dem lateinischen Wort “cumulare” (sich anhäufen) ab.
Die kumulative Schwangerschaftsrate berücksichtigt, laut Experten, die erzielten Schwangerschaften bei Kinderwunsch-
behandlungen nach mehreren, aufeinanderfolgenden Embryo-Transfers. Unabhängig davon, ob diese Embryonen aus sogenannten “Frischzyklen” (befruchtete Eizelle wächst im Brutschrank heran und wird in der Regel am fünften Tag der Embryonalentwicklung in die Gebärmutter transferiert) oder “Kryozyklen” (aus bestimmten Gründen wird der herangewachsene Embryo eingefroren/kryokonserviert und zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut und transferiert) entstammen.

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Implantationsrate

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Wenn Mediziner bei Kinderwunschbehandlungen von der Implantationsrate sprechen, dann meinen sie den Prozentsatz der Einnistung (Implantation) derjenigen Embryonen, welche in die Gebärmutter transferiert werden. Mittels Ultraschall wird der fötale Herzschlag visualisiert und damit die Einnistung des Embryos definitiv bestätigt.

Ein Beispiel: Würden bei 100 Kinderwunschpaaren immer zwei Embryonen transferiert werden, und es könnten 50 erfolgreich implantierte Embryonen nachgewiesen werden, würde dies bedeuten, dass eine Implantationsrate von 25% vorliegt.

Die Implantationsrate ist abhängig vom Alter der Frau und steht im Verhältnis zur Anzahl und Qualität der transferierten Embryonen.

Was bedeutet das jetzt im Hinblick auf die Chancen, schwanger zu werden? Sind diese bei zwei transferierten Embryonen wesentlich höher?

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Ein Impuls zum Elternglück

Hormonelle Stimulation bei Kinderwunschbehandlungen

von | Ausgestellt am 7. November 2016, in Behandlung.
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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Genau abgestimmt auf die persönliche Situation der Frau, wird der Körper am Beginn einer Kinderwunschbehandlung auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Die Eierstöcke werden mit Hormonen stimuliert, und damit ein wichtiger erster Schritt zum langersehnten Kind gesetzt.

Mit der gezielten Gabe von Hormonen, sollen möglichst viele Eibläschen (Follikel), in denen sich die Eizellen befinden, heranwachsen. Dies wird medizinisch als Follikel-Stimulation bezeichnet (→ Details).

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Die Liebe in Zeiten der Eizellspende

Studie zur Mutter-Kind Beziehung nach IVF-Behandlung mit gespendeten Eizellen

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch müssen manchmal einen langen Weg bis zur eigenen Familie beschreiten – über Inseminationen, Hormonbehandlungen für eine “Künstliche Befruchtung”, IVF-Therapien, Kryo-Zyklen, etc. Manche Paare brauchen jedoch einen “Plan B”:
Eine Eizellspende.

Mittels gespendeter Eizellen können diese Paare zum langersehnten Kind gelangen. Mit dem Samen des Partners wird die gespendete Eizelle befruchtet. In Folge wird seiner Partnerin, welche entsprechend hormonell vorbereitet wurde, der Embryo in die Gebärmutter transferiert. Wenn alles klappt, dann bringt sie das Baby neun Monate später auf die Welt.

Die Frau, die das Kind gebärt, ist die Mutter des Kindes – die biologische und die soziale, jedoch nicht die genetische. Diesbezüglich weiß ich aus den Gesprächen mit unseren Patientinnen, dass viele Eizell-Empfängerinnen folgende Frage beschäftigt:

“Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das Kind dann auch wirklich so liebe, wenn die Eizelle nicht von mir ist?”

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Schwangerschaftsrate

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Selbstverständlich fragen mich unsere Patienten-Paare auch immer wieder nach der Schwangerschaftsrate unseres IVF-Zentrums – häufig mit der Vorstellung, dass die Schwangerschaftsrate eine präzise Aussage über die Erfolgsaussichten bei einer Kinderwunschbehandlung darstellt. Tatsächlich gibt es aber keine einheitliche Definition, was eine Differenzierung erfordert. Denn für eine Beurteilung der Chancen eines Kinderwunschpaares, ist immer deren persönliche Situation ausschlaggebend.

Was bedeutet das jetzt genau?
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Beurteilung der Chancen

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Begleitet von Hoffnungen und Erwartungen an die/den Fachärztin/Facharzt stellen Kinderwunschpaare meist im Erstgespräch die entscheidende Frage nach deren Chancen auf eine Schwangerschaft im Rahmen einer IVF-Therapie.

Grundsätzlich ist eine Vorhersage über das Eintreten einer Schwangerschaft und einer Geburt nach einer Kinderwunschbehandlung eine medizinische Herausforderung. Denn es gibt eine Vielzahl an Faktoren, welche die individuellen Erfolgs-Chancen beeinflussen können.

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