Facebook Twitter Flickr YouTube E-mail

Posts by
Dr. Maximilian Schuff

Alle Autoren

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Wir haben uns bereits mehrfach, auch in vorangegangenen Blog-Beiträgen, kritisch mit der genetischen Analysetechnik im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung, dem Pre-Implantation-Genetic Screening (PGS) auseinandergesetzt. Dabei gilt es, die medizinische Praxis an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen bzw. neue, robuste Forschungsergebnisse in die klinische Praxis einfließen zu lassen.

Gibt es also neuere Resultate, die mittlerweile den vermehrten Einsatz des PGS rechtfertigen würden?

Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für UPDATE Prä-Implantations-Screening – Was wir heute wissen

© 2020 NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz

„Rechtlichen Aspekte und Herausforderungen der Kinderwunschmedizin im europäischen Kontext – Was muss der Gynäkologe in der D-A-CH Region beachten?“, „5 Jahre Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes in Österreich – Was hat sich geändert?“, „Die psychosoziale Komponente der Gametenspende“ …
Diese und weitere Inhalte werden am 29. Mai 2020 bei einer einzigartigen Fortbildungsveranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie (ÖGRM) sowie den NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz präsentiert und diskutiert.

Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für Kinderwunschmedizin und Elternschaft im 21. Jahrhundert

| Internationales Symposium mit fächerübergreifenden Themen und Experten

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Derzeit herrscht große Verunsicherung in Puncto „Corona Virus“ (COVID-19 / SARS-CoV-2), da in den Medien und sozialen Netzwerken auch viel Widersprüchliches zu lesen ist. Mindestens so problematisch wie die Epidemie selbst ist die „Infodemie“ – also Gerüchte, Falschmeldungen und „Fake-News“.
Dem möchten wir, genauso wie die WHO, entgegenwirken, indem wir hier versuchen, diejenigen Fragen, welche Paare rund um die Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und „Corona-Virus“-Erkrankung jetzt aktuell beschäftigen, durch den erfahrenen Reproduktionsmediziner Dr. Maximilian Murtinger (Ärztlicher Leiter NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz) zu beantworten.
Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für „Wie gefährlich ist es, wenn ich schwanger bin?“

| FAQs zum neuartigen „Corona Virus“ in Verbindung mit Kinderwunsch und Schwangerschaft

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Lange Zeit ging man davon aus, dass das Spermium quasi nur ein Transportvehikel für die väterliche DNA zur Eizelle darstellt. Daher liegt der Schwerpunkt bei der Analyse der Samenparameter, sprich die Beurteilung der Samenqualität, oft nur auf Anzahl und Motilität der Spermien. Allmählich wird klar, dass diese Denkweise zu einfach ist. Nicht nur die Entwicklung eines Spermiums über die Spermatogenese und Spermiogenese sind hochgradig komplexe Prozesse. Es ist auch wichtig, dass diese Prozesse korrekt ablaufen. Fehler können hier weitreichende Folgen haben.

Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für Molekularbiologischer Test analysiert DNA-Schäden in Spermien

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Zwischen den Jahren 2000 und 2015 hat sich die Anzahl der Geburten durch Kaiserschnitt (Sectio caesarea) weltweit fast verdoppelt. Während die WHO davon ausgeht, dass bei etwa 15% der Geburten ein Kaiserschnitt medizinisch indiziert wäre, sind die Sectio-Raten in einigen Ländern wie etwa Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Italien mittlerweile doppelt so hoch.

Allein medizinisch begründet kann diese Anzahl an Kaiserschnittgeburten nicht unbedingt sein. Zwar mögen gewisse Risikofaktoren in den Industrienationen zunehmen, unter anderem das kontinuierlich ansteigende Alter der Frauen bei der Geburt oder auch die Übergewichtsproblematik. Das erklärt aber nicht, warum die Sectio-Rate in den Niederlanden annähernd halb so hoch ist wie in Deutschland und es diese auch innerhalb Deutschland um bis zu 13% schwankt (Saarland: 37,2%; Sachsen: 24,0%; Deutschland insgesamt: 30,5% | Zahlen aus dem Jahr 2017, Quelle: Destatis). Im Jahr 2017 war der Kaiserschnitt die zweithäufigste Operation bei Frauen.

Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für Wenn das zweite Kind auf sich warten lässt

… und was eine vorangegangene Kaiserschnittgeburt damit zu tun haben kann.

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Die kürzlich stattgefundene Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie stieß auf großes Interesse. Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte aus der gesamten D-A-CH Region kamen nach Bregenz ins Festspielhaus, wo sie ein internationaler Kongress mit hochkarätigen Referenten und aktuellen Themen erwartete. Das Programm wurde vom Team der NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz organisiert.

Die Tagung hatte einen stark interdisziplinären Charakter mit dem Fokus auf Themen, welche die Reproduktionsmedizin und die Gynäkologie immer noch vor große Herausforderungen stellen bzw. im Detail ungeklärt sind, z.B. die Frage, wie sich ein Embryo im Uterus einnistet. Aber auch Details der plazentaren Entwicklung bzw. die möglichen Fehlsteuerungen, etwa bei wiederholtem Implantationsversagen (RIF) und habituellen Aborten (RPL), standen auf der Agenda. Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für „Reproduktionsmedizin ist heute weit mehr als reine IVF“

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Moderates regelmäßiges Training, sodass es nicht dauerhaft an die Grenzen der Leistungsfähigkeit geht, trägt, ebenso wie eine ausgewogene Ernährung, zu einem gesunden Lebensstil bei.

Außerdem kann man sagen, dass Sport zur Vermeidung bestimmter Erkrankungen wie etwa Diabetes oder Krebserkrankungen beiträgt oder das Auftreten dieser Erkrankungen verzögert. Auch bei vielen bereits manifestierten Erkrankungen ist ein aktiver Lebensstil und angepasste Ernährung förderlich. Die Wirkung von Sport auf den Körper ist dabei abhängig von der Sportart und wirkt darüber hinaus in vielfältiger Weise.

Sportliche Aktivitäten führen nicht nur zur Reduktion von Übergewicht, sondern wirken auf hormoneller Ebene vielfältig und können beispielsweise zur Senkung der Blutfette beitragen und so das Risiko für Herzkreislauferkrankungen senken. Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für Zeugungsfähigkeit und Sport – Was MANN wissen muss

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Eine Ursache für ein Implantationsversagen oder einen Abort könnte an nummerischen oder strukturellen Veränderung der embryonalen Chromosomen liegen. Beim Ersteren spricht man von Aneuploidien. Diese beinhalten Monosomien oder Trisomien einzelner Chromosomen. Letztere umfassen etwa Deletionen, Inversionen und Duplikationen bestimmter Chromosomenabschnitte (mehr dazu siehe Links).

Tatsächlich treten bei Frauen mit zunehmendem Alter vermehrt Aneuploidien in den Eizellen, respektive nach der Befruchtung auch im Embryo auf. Dies wird durch Fehler in der meiotischen Teilung der Eizelle während ihrer Reifung verursacht.

Das ursprüngliche Ziel eines Aneuplodiescreenings, auch Pre-Implantation Genetic Screening (PGS) oder seit kurzem Pre-Implantation Genetic Testing for Aneuploidies (PGT-A) genannt, ist es das Risiko der Übertragung eines aneuploiden Embryos zu verringern und damit die Aussichten auf eine intakte Schwangerschaft die zur Geburt eines gesunden Kindes führt zu erhöhen. Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für Prä-Implantations-Screening – Wie hoch sind die Erfolgsraten wirklich?

| Eine kritische Auseinandersetzung mit PGS/PGT-A bei Kinderwunschbehandlungen

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Aktuell schlägt die kürzlich veröffentlichte Studie (siehe Links) einer Schweizer Arbeitsgruppe über das erhöhte Risiko von Bluthochdruck bei Kindern, die mittels IVF-Behandlung gezeugt wurden hohe Wellen, nicht zuletzt durch die permanente mediale Berichterstattung. Befeuert wurde dies zusätzlich durch die Aussagen eines Seniorautors dieser Publikation mit der Forderung, IVF als kardiovaskulären Risikofaktor, ähnlich wie Rauchen, einzustufen (NZZ vom 07.09.2018).

Die Studie stellt also Kinderwunschbehandlungen unmittelbar mit gesundheitlichen Risiken in Verbindung. Dies führt natürlich zu großer Verunsicherung bei Paaren, die entweder bereits in einer Behandlung sind oder sich noch überlegen, ob sie reproduktionsmedizinische Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Umso wichtiger ist uns in den IVF Zentren Prof. Zech eine wissenschaftlich-analytische Auseinandersetzung mit dieser Studie und damit unsere Patientenpaare faktenbasiert aufzuklären. Wir haben diesbezüglich eine Stellungnahme im herausgebenden Fachmagazin Journal of the American College of Cardiology platziert (siehe Links), die wir hier kurz erläutern. Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für Erhöhtes Hypertonie-Risiko durch IVF?

| Neue Studie sorgt für große Verunsicherung unter den Patienten

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Bei einer Kinderwunschbehandlung wird die Eizelle mit dem Spermium unterm Mikroskop befruchtet. Hierfür gibt es verschiedene Techniken, wie ICSI und IMSI. Welche Rolle diese Labortechniken für die Beurteilung der Spermienqualität und in weiterer Folge für den Therapie-Erfolg spielen, wollen wir uns in diesem Beitrag genauer anschauen. Und das anhand der Ergebnisse einer neuen Studie.

Zum besseren Verständnis, geht es einleitend darum, kurz den Behandlungsablauf zu skizieren. Für die Frau beginnt die Therapie mit der hormonellen Stimulation der Eierstöcke. Dadurch sollen möglichst viele Eibläschen (Follikel), in denen sich die Eizellen befinden, heranwachsen. Diese Eizellen werden bei der Follikel-Punktion aus den Eierstöcken entnommen und deren Qualität überprüft (Eizell-Diagnose). Gleichzeitig gibt der Mann, mittels Masturbation, seine Spermien ab. Die Befruchtung der gewonnen Eizellen mit diesen Spermien erfolgt somit außerhalb des Körpers der Frau, im Labor. Hierfür gibt es verschiedene Techniken, wie IMSI und ICSI, mit welchen auch die Spermienqualität beurteilt wird (Spermien-Diagnose). Artikel lesen

Kommentare deaktiviert für „IMSI versus ICSI“

| Studie zu möglichen Auswirkungen von Labortechniken auf die Geburt gesunder Kinder

Home Articles posted by Dr. Maximilian Schuff