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Dr. Maximilian Schuff

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Unter chronischer Endometritis versteht man eine dauerhafte Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Die Diagnose setzt eine sorgfältige Anamnese voraus, nicht zuletzt aufgrund von bislang fehlenden einheitlichen Kriterien. Dabei gilt es auch zu klären, ob sich eine chronische Endometritis unmittelbar auf die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau auswirkt und inwieweit konventionelle Therapien, sprich Antibiotika-Therapien, zielführend sind.

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

„Gefährdet Corona die Zeugungsfähigkeit?“
„Hoden in Gefahr – COVID reduziert die Fruchtbarkeit“ …

So oder so ähnlich lauten aktuell die Headlines diverser Zeitungsartikel und Beiträgen im Netz, wie z.B. bei Twitter, wo mittlerweile ein Hashtag „hodencovid“ kursiert. Tatsächlich herrscht derzeit viel Verunsicherung – besonders bei Paaren mit Kinderwunsch. Aber was ist nun wirklich dran an einer möglichen Auswirkung einer COVID-19 Erkrankung und einer eingeschränkten männlichen Fertilität?

Seit Beginn der Corona Pandemie vor über einem Jahr gibt es auch immer wieder Untersuchungen bzw. Studien die einen möglichen Einfluss des SARS-CoV-2 Virus auf die männliche Fertilität sehen. Zuletzt befeuert wurde diese Theorie durch eine erst kürzlich erschienene deutsch-iranische Kohorten-Studie, die im Fachmagazin „Reproduction“ publiziert wurde.
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| Debatte über mögliche Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit bei Männern durch COVID-19 sorgt für Verunsicherung

© 2021 NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz

Der Auftakt zur Corona-Schutzimpfung (SARS-CoV-2) war gleichzeitig auch der Startschuss für zahlreiche Debatten, Theorien und Meinungen dazu – sowohl in Sozialen-Netzwerken als auch in klassischen Medien. Für zusätzliche Verunsicherung sorgen derartige Gerüchte wie eingangs aufgezeigt. Aber was bleibt unterm Strich davon übrig, wenn man die Situation objektiv betrachtet und sich an aktuellen medizinischen und biologischen Erkenntnissen orientiert?

Vor diesem Hintergrund möchten wir hier auf die häufigsten Fragen eingehen und kursierenden Gerüchten entgegentreten.

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Moderne Labortechniken ermöglichen bei einer Kinderwunschbehandlung, vor Eintritt einer Schwangerschaft, genetische Veränderungen, wie z.B. strukturelle Chromosomenmutationen (Translokation) an der befruchteten Eizelle bzw. am Embryo im frühen Entwicklungsstadium festzustellen und/oder auszuschließen. Derartige Untersuchungen können für infertile Paare, bei denen eine entsprechende Indikation vorliegt, die Chancen auf ein gesundes Kind erhöhen. Außerdem kann betroffenen Frauen und Familien in ihrer Lebenssituation geholfen werden, indem traumatische Erlebnisse, mit teils weitreichenden Folgen, bestmöglich vermieden werden (z.B. Fehlgeburten).

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| Wie reproduktionsmedizinische Therapien mögliche Folgen dieser Chromosomenstörung, z.B. Fehlgeburten verhindern können

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Ein Prostatakarzinom ist einer der häufigsten, z.T. auch die häufigste Krebserkrankung unter Männern in den westlichen Industrienationen. Die Ursachen für die Entstehung eines Prostatakarzinoms sind noch weitgehend unklar. Ein bedeutender Risikofaktor ist das Alter. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen ab dem 45. Lebensjahr zu empfehlen. Da auch eine mögliche erbliche Komponente vorliegt, sollte eine Vorsorge bereits davor erfolgen, wenn die Familienanamnese Fälle von Prostatakarzinomen bei nahen Verwandten aufzeigt.

Auch ein Zusammenhang von männlicher (Un)Fruchtbarkeit und dem Risiko für Prostatakrebs ist von zahlreichen Forschungsgruppen untersucht worden.

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| Aspekte zu Risikofaktoren, Vorsorge und Fertilitätserhalt

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Wir haben uns bereits mehrfach, auch in vorangegangenen Blog-Beiträgen, kritisch mit der genetischen Analysetechnik im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung, dem Pre-Implantation-Genetic Screening (PGS) auseinandergesetzt. Dabei gilt es, die medizinische Praxis an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen bzw. neue, robuste Forschungsergebnisse in die klinische Praxis einfließen zu lassen.

Gibt es also neuere Resultate, die mittlerweile den vermehrten Einsatz des PGS rechtfertigen würden?

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© 2020 NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz

„Rechtlichen Aspekte und Herausforderungen der Kinderwunschmedizin im europäischen Kontext – Was muss der Gynäkologe in der D-A-CH Region beachten?“, „5 Jahre Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes in Österreich – Was hat sich geändert?“, „Die psychosoziale Komponente der Gametenspende“ …
Diese und weitere Inhalte werden am 29. Mai 2020 bei einer einzigartigen Fortbildungsveranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie (ÖGRM) sowie den NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz präsentiert und diskutiert.

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| Internationales Symposium mit fächerübergreifenden Themen und Experten

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Derzeit herrscht große Verunsicherung in Puncto „Corona Virus“ (COVID-19 / SARS-CoV-2), da in den Medien und sozialen Netzwerken auch viel Widersprüchliches zu lesen ist. Mindestens so problematisch wie die Epidemie selbst ist die „Infodemie“ – also Gerüchte, Falschmeldungen und „Fake-News“.
Dem möchten wir, genauso wie die WHO, entgegenwirken, indem wir hier versuchen, diejenigen Fragen, welche Paare rund um die Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und „Corona-Virus“-Erkrankung jetzt aktuell beschäftigen, durch den erfahrenen Reproduktionsmediziner Dr. Maximilian Murtinger (Ärztlicher Leiter NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz) zu beantworten.
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| FAQs zum neuartigen „Corona Virus“ in Verbindung mit Kinderwunsch und Schwangerschaft

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Lange Zeit ging man davon aus, dass das Spermium quasi nur ein Transportvehikel für die väterliche DNA zur Eizelle darstellt. Daher liegt der Schwerpunkt bei der Analyse der Samenparameter, sprich die Beurteilung der Samenqualität, oft nur auf Anzahl und Motilität der Spermien. Allmählich wird klar, dass diese Denkweise zu einfach ist. Nicht nur die Entwicklung eines Spermiums über die Spermatogenese und Spermiogenese sind hochgradig komplexe Prozesse. Es ist auch wichtig, dass diese Prozesse korrekt ablaufen. Fehler können hier weitreichende Folgen haben.

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Zwischen den Jahren 2000 und 2015 hat sich die Anzahl der Geburten durch Kaiserschnitt (Sectio caesarea) weltweit fast verdoppelt. Während die WHO davon ausgeht, dass bei etwa 15% der Geburten ein Kaiserschnitt medizinisch indiziert wäre, sind die Sectio-Raten in einigen Ländern wie etwa Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Italien mittlerweile doppelt so hoch.

Allein medizinisch begründet kann diese Anzahl an Kaiserschnittgeburten nicht unbedingt sein. Zwar mögen gewisse Risikofaktoren in den Industrienationen zunehmen, unter anderem das kontinuierlich ansteigende Alter der Frauen bei der Geburt oder auch die Übergewichtsproblematik. Das erklärt aber nicht, warum die Sectio-Rate in den Niederlanden annähernd halb so hoch ist wie in Deutschland und es diese auch innerhalb Deutschland um bis zu 13% schwankt (Saarland: 37,2%; Sachsen: 24,0%; Deutschland insgesamt: 30,5% | Zahlen aus dem Jahr 2017, Quelle: Destatis). Im Jahr 2017 war der Kaiserschnitt die zweithäufigste Operation bei Frauen.

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… und was eine vorangegangene Kaiserschnittgeburt damit zu tun haben kann.

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