Facebook Twitter Flickr YouTube E-mail
formats

Kinderwunsch nach Krebstherapie

| Vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der Fruchtbarkeit

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Fruchtbarkeitserhaltende Maßnahmen vor der Behandlung einer schweren Erkrankung wie Krebs, werden in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Dafür gibt es mehrere Gründe. So sind die Heilungsraten dieser Erkrankungen dank modernster und verbesserter Therapien gestiegen. Durch die effektive Bekämpfung von Krebszellen werden häufig die Eierstöcke und Hoden geschädigt (Gonadotoxizität). Aber auch das Alter der Erstgebärenden steigt seit Jahrzehnten an und viele Männer und Frauen haben zum Zeitpunkt der Diagnose einer schweren Erkrankung noch nicht mit der Familienplanung begonnen, oder haben sie noch nicht abgeschlossen.

Mit schweren Erkrankungen sind in erster Linie Krebserkrankungen gemeint, aber auch rheumatische Erkrankungen, wie z.B. der systemische Lupus erythematodes (SLE) fallen darunter. Es gibt auch andere Diagnosen bei denen es sinnvoll ist, über einen vorsorglichen Erhalt der Fruchtbarkeit zu sprechen (z.B. beim Turner-Syndrom). Read more…

formats

„Wallfahrten“ zum Wunschkind

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Ein Schweizer Paar, welches vor einigen Jahren zur Vorbereitung der Behandlung für ein zweites Kind zu mir kam, schilderte mir die Situation, dass sie im Warteraum unseres IVF-Zentrums zufällig ein Paar aus ihrem Heimatdorf getroffen haben. Sie wollten mit ihnen offen über den unerfüllten Kinderwunsch sprechen. Hier blockierte das zweite Paar jedoch. Auch dieses Paar kam zur Vorbereitung für ein zweites Kind zu mir. Read more…

formats

„Reproduktionsmedizin ist heute weit mehr als reine IVF“

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Die kürzlich stattgefundene Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie stieß auf großes Interesse. Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte aus der gesamten D-A-CH Region kamen nach Bregenz ins Festspielhaus, wo sie ein internationaler Kongress mit hochkarätigen Referenten und aktuellen Themen erwartete. Das Programm wurde vom Team der NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz organisiert.

Die Tagung hatte einen stark interdisziplinären Charakter mit dem Fokus auf Themen, welche die Reproduktionsmedizin und die Gynäkologie immer noch vor große Herausforderungen stellen bzw. im Detail ungeklärt sind, z.B. die Frage, wie sich ein Embryo im Uterus einnistet. Aber auch Details der plazentaren Entwicklung bzw. die möglichen Fehlsteuerungen, etwa bei wiederholtem Implantationsversagen (RIF) und habituellen Aborten (RPL), standen auf der Agenda. Read more…

formats

Zeugungsfähigkeit und Sport – Was MANN wissen muss

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Moderates regelmäßiges Training, sodass es nicht dauerhaft an die Grenzen der Leistungsfähigkeit geht, trägt, ebenso wie eine ausgewogene Ernährung, zu einem gesunden Lebensstil bei.

Außerdem kann man sagen, dass Sport zur Vermeidung bestimmter Erkrankungen wie etwa Diabetes oder Krebserkrankungen beiträgt oder das Auftreten dieser Erkrankungen verzögert. Auch bei vielen bereits manifestierten Erkrankungen ist ein aktiver Lebensstil und angepasste Ernährung förderlich. Die Wirkung von Sport auf den Körper ist dabei abhängig von der Sportart und wirkt darüber hinaus in vielfältiger Weise.

Sportliche Aktivitäten führen nicht nur zur Reduktion von Übergewicht, sondern wirken auf hormoneller Ebene vielfältig und können beispielsweise zur Senkung der Blutfette beitragen und so das Risiko für Herzkreislauferkrankungen senken. Read more…

formats

„Wie bekomme ich Büro und IVF unter einen Hut?“

| FAQs rund um den Start einer Kinderwunschbehandlung

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Paare mit Kinderwunsch, die nach dem 35. Lebensjahr trotz aller Bemühungen nicht schwanger werden, sollten bereits nach 6 Monaten (und nicht erst nach 12 Monaten, wie bei Frauen vor dem 35. Lebensjahr) eine medizinische Abklärung der Ursachen in Betracht ziehen (Eileiter, Eizellen, Samen, Hormone etc.). So lautet die aktuelle Empfehlung von Spezialisten in der Reproduktionsmedizin.

Den Ursachen entsprechend, zeigt die betreuende Ärztin, der betreuende Arzt die Möglichkeit einer Behandlung in einem IVF-Zentrum auf.

Ist der Entschluss einmal gefasst, mit medizinischer Hilfe schwanger werden zu wollen, beginnt eine aufregende Zeit voller Zuversicht und Hoffnung, aber auch mit Situationen, die Ängste und Unsicherheit hervorrufen können. Also generell eine Zeit, die mit vielen Fragen verbunden ist.

Was Paare rund um den Start einer Kinderwunschbehandlung häufig wissen wollen, beantwortet der erfahrene Reproduktionsmediziner Dr. Maximilian Murtinger, Ärztlicher Leiter NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz: Read more…

formats

Ohne Limit?

| Wenn Grenzen überschritten und etablierte Methoden der Fortpflanzungsmedizin missbraucht werden

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Es gibt verschiedene medizinische Ursachen, die definieren, wann eine Kinderwunschbehandlung mit Eizellspende für infertile Paare in Frage kommt. Dazu gehören etwa Vorerkrankungen, wie z.B. eine frühzeitige oder prämature Ovarialinsuffizienz (POI). Diese können genetisch bedingt sein oder auch durch Radio- oder Chemotherapien hervorgerufen werden.

Gerade in Anbetracht der steigenden Überlebensraten bei einer Vielzahl maligner Erkrankungen, steht bei betroffenen Frauen immer öfter der Kinderwunsch nach erfolgreicher Behandlung im Vordergrund.

Auch bei fortgeschrittenem Alter, etwa in dem Mid-vierzigern, kann eine Eizellspende bei aufkommenden oder noch bestehenden Kinderwunsch sinnvoll sein. Die Gründe für den sogenannten „späten Kinderwunsch“ mögen ebenso vielfältig sein. Vielleicht gibt es bereits vorangegangene IVF-Therapien, die nicht zur ersehnten Schwangerschaft geführt haben. Vielleicht haben sich die Lebensumstände geändert, etwa ein neuer Partner, ein anderes berufliches Umfeld, etc. Read more…

formats

Online-Bewertungen in der Medizin

Symbolbild | Foto: Shutterstock

„Zum Kotzen!“ „Nie wieder!“
„Das Schlimmste, was ich je erlebt habe.“

Solche oder ähnliche Postings bzw. Einträge in Online-Bewertungsportalen kennt fast jeder. Aber was geht zu weit? Wann wird es ruf- und geschäftsschädigend? Wann sogar strafrechtlich relevant?
Alles Fragen, die uns als User, aber auch Unternehmer, Juristen und Politiker in der heutigen digitalen Welt beschäftigen.

Auf der einen Seite helfen positive Bewertungen/Kommentare Unternehmen dabei, neue Kunden zu gewinnen und auch das Ranking der eigenen Website in Suchmaschinen zu verbessern. Im Bereich der Medizin informieren sich Patienten z.B. bei der Wahl der Praxis/der Klinik überwiegend online. Bewertungen spiegeln die Meinungen von anderen wider, die dort bereits in Behandlung waren. Read more…

formats

Wie alles begann

© 2019 NEXTCLNIC IVF Zentren Prof. Zech

Als im Jahr 1978 die erste erfolgreiche In Vitro Fertilisierung (IVF) mit der Geburt von Luise Brown bekannt wurde, war ich junger Assistent an der Universitätsfrauenklinik. Unser damaliger Chef war diesem Themenkreis sehr aufgeschlossen. Er beauftragte uns Assistenten, sich näher mit IVF zu befassen und allenfalls auch erste Schritte in der Forschung am Tiermodell einzuleiten.

Ich bin dann in diesem Zusammenhang an der Universitätsklinik in Louisville, Kentucky wissenschaftlich tätig geworden (siehe Foto links). Dabei ging es hauptsächlich um Hormone, vor allem Sexualhormone. Read more…

formats

Ist eine 100%ige Schwangerschaftsrate möglich?

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Vor 30 Jahren kam ein junges Paar zu mir, mit dem Entschluss, eine In Vitro Fertilisierung in Anspruch nehmen zu wollen. Die Ursache der Unfruchtbarkeit lag bei der 25-jährigen Frau. Ihre beiden Eileiter waren verschlossen. Die Spermien ihres Mannes waren in Ordnung. Zu meinem großen Erstaunen äußerte das Paar den Wunsch, mindestens 10 Kinder mit Hilfe der IVF zu bekommen.

Man muss wissen, damals war die IVF noch in den Anfängen. Ich habe das Paar ausführlich beraten und aufgeklärt und sagte ihnen, dass wir zunächst eines nach dem anderen angehen sollten. Dabei stellte ich auch die Frage, ob denn genügend Vorsorge für so viele Kinder getroffen werde. Das Paar hat das bejaht. Sie haben ein großes Grundstück, ein großes Haus und sind finanziell unabhängig, sagten sie. Read more…

formats

Eizellen einfrieren bei Endometriose

| Maßnahmen zum Erhalt der weiblichen Fruchtbarkeit bei benignen Erkrankungen

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Wenn bestimmte medizinische Umstände zur Schädigung oder zum Verlust der Eizellen/Samenzellen führen, z.B. durch eine bevorstehende Bestrahlungs- oder Chemotherapie, dann besteht für betroffene Frauen und Männer die Möglichkeit, durch moderne reproduktionsmedizinische Verfahren, einige ihrer Eizellen bzw. Samenzellen vorsorglich einzufrieren und „einzulagern“ (Kryokonservierung).

Diese Behandlung ist natürlich auch mit Kosten verbunden. Daher schließen wir uns der Forderung unserer Kolleginnen und Kollegen an, in Österreich eine Regelung nach deutschem Vorbild anzustreben. Dort erfolgt mittlerweile eine Übernahme der Therapiekosten durch die gesetzlichen Krankenkassen (→ mehr erfahren).

Aber nicht nur bei Krebs und anderen malignen Erkrankungen kann eine Kryokonservierung der Geschlechtszellen hilfreich sein. Es gibt auch andere Indikationen, wie z.B. Endometriose. Read more…