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„Wann brauche ich welchen Corona Virus-Test?“

| FAQs zum Termin im Kinderwunschzentrum und darüber hinaus

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Seit über einem halben Jahr stellt die Corona Virus Pandemie nicht nur auf gesundheitlicher und politischer Ebene eine große Herausforderung dar. In vielen Lebenssituationen werden wir damit konfrontiert. Unsicherheit und Verwirrung stehen dabei schon fast an der Tagesordnung. So ergeht es z.B. Paaren, die sich für eine Kinderwunschbehandlung in einem IVF-Zentrum im Ausland entschieden haben. Was gilt nun bei der Rückreise? Braucht man einen Test? Wenn ja, welchen?

Nachfolgend haben wir einige dieser Fragen durch den Ärztlichen Leiter der NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz, Dr. Maximilian Murtinger beantwortet. Dabei geht es u.a. um die unterschiedlichen Corona Virus-Tests und deren Anwendung sowie Aussagekraft. Dies ist übrigens auch Thema eines aktuellen Webinars für Mediziner kommenden Donnerstag, 22. Oktober 2020 (→ Infos und Anmeldung).

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„Triple E“

| Gratwanderung der Reproduktionsmedizin zwischen Forschung, Technologie und Praxis

Symbolbild | Fotos: NEXTCLINICS IVF Zentren Prof. Zech/Shutterstock

1978 kam Louise Brown im englischen Oldham zur Welt. Sie war das erste sogenannte „Retortenbaby“, also der erste Mensch, welcher durch eine „Künstliche Befruchtung“ gezeugt wurde. Seiher hat sich vieles getan – angefangen von weltweit gültigen Standards und Verfahren, über die Entwicklung und Etablierung neuer Technologien bis hin zu immer breiter werdenden Akzeptanz in der Gesellschaft. Im Grunde eine Erfolgsgeschichte.

Damals wie heute gibt es aber Situationen, welche die Grenzen der Fortpflanzungsmedizin, im Rahmen von ethisch- moralischen Grundsätzen und gesetzlichen Regelungen, aufzeigen. Besonders spürbar wird dies anhand von Fällen, wo diese Grenzen, in teils schockierender Art und Weise, überschritten wurden. Hierzu ein paar Beispiele:

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Translokation

| Wie reproduktionsmedizinische Therapien mögliche Folgen dieser Chromosomenstörung, z.B. Fehlgeburten verhindern können

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Moderne Labortechniken ermöglichen bei einer Kinderwunschbehandlung, vor Eintritt einer Schwangerschaft, genetische Veränderungen, wie z.B. strukturelle Chromosomenmutationen (Translokation) an der befruchteten Eizelle bzw. am Embryo im frühen Entwicklungsstadium festzustellen und/oder auszuschließen. Derartige Untersuchungen können für infertile Paare, bei denen eine entsprechende Indikation vorliegt, die Chancen auf ein gesundes Kind erhöhen. Außerdem kann betroffenen Frauen und Familien in ihrer Lebenssituation geholfen werden, indem traumatische Erlebnisse, mit teils weitreichenden Folgen, bestmöglich vermieden werden (z.B. Fehlgeburten).

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Unerfüllter Kinderwunsch – Wenn die Beziehung darunter leidet

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Vor über 35 Jahren habe ich mich, nach meiner Zeit als leitender Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik, dazu entschlossen, in unserer Bregenzer Privatpraxis die Techniken der
„In Vitro Fertilisierung“ aufzunehmen und anzubieten. Wir waren international unter den ersten, die damit Erfolge erzielen konnten. Als wir, meine Gattin, eine Assistentin und ich, in Bregenz begannen, waren lediglich ca. 50 Kinder weltweit durch IVF geboren.

Mittlerweile blicken wir auf viele schöne Erfolge mit tausenden Paaren zurück. Wir freuen uns mit jedem einzelnen Paar über die Geburt ihres Kindes/ihrer Kinder.

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Prostatakrebs und Fruchtbarkeit

| Aspekte zu Risikofaktoren, Vorsorge und Fertilitätserhalt

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Ein Prostatakarzinom ist einer der häufigsten, z.T. auch die häufigste Krebserkrankung unter Männern in den westlichen Industrienationen. Die Ursachen für die Entstehung eines Prostatakarzinoms sind noch weitgehend unklar. Ein bedeutender Risikofaktor ist das Alter. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen ab dem 45. Lebensjahr zu empfehlen. Da auch eine mögliche erbliche Komponente vorliegt, sollte eine Vorsorge bereits davor erfolgen, wenn die Familienanamnese Fälle von Prostatakarzinomen bei nahen Verwandten aufzeigt.

Auch ein Zusammenhang von männlicher (Un)Fruchtbarkeit und dem Risiko für Prostatakrebs ist von zahlreichen Forschungsgruppen untersucht worden.

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Kinderwunsch – Wann ist eine Hormonbehandlung der Schilddrüse sinnvoll?

| Neue Erkenntnisse zu TSH-Grenzwerten verändern Vorgehensweise bei der Abklärung und Therapie der Schilddrüse

Symbolbild | Foto: Shutterstock / NEXTCLINICS IVF Zentren Prof. Zech

Eine ausgeglichene Schilddrüsenfunktion ist sowohl für die Fruchtbarkeit einer Frau, als auch für eine gesunde Entwicklung des Babys in der Schwangerschaft sehr wichtig. Daher gibt es bestimmte Leitlinien, welche die Referenzbereiche des TSH-Werts festlegen. Zur Abklärung und Behandlung der Schilddrüse orientiert sich eine Ärztin / ein Arzt u.a. an diesen Grenzwerten.

Durch neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet haben wir in den NEXTCLINICS IVF Zentren Prof. Zech, nach genauer Abwägung von internationalen Empfehlungen und Prüfung der wissenschaftlichen Datenlage, unsere Vorgehensweise entsprechend angepasst. Ziel ist es, möglichst wenige Frauen „unnötig“ mit Schilddrüsenhormon zu behandeln, ohne den Erfolg der Kinderwunschbehandlung zu beeinträchtigen, oder eine Gefährdung für die nachfolgende Schwangerschaft zu riskieren.

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Leistbare Kinderwunschbehandlung – heute und morgen

Symbolbild | Foto: Shutterstock

„Wie sollen wir das machen? Können wir es uns überhaupt leisten?“ …

In Zeiten wie diesen, wo die Corona Virus-Pandemie große wirtschaftliche und soziale Unsicherheit hervorruft, sind solche Gedanken in vielerlei Hinsicht absolut nachvollziehbar und beschäftigen möglicherweise auch zahlreiche Paare mit Kinderwunsch.
Besonders in Situationen, in denen bereits vor der Geburt des Kindes Kosten entstehen, nämlich bei Paaren, die eine IVF-Therapie benötigen, spielt die finanzielle Ausgangslage natürlich eine wichtige Rolle. Genau hierfür gibt es Hilfestellungen, sowohl von staatlicher Seite her, als auch im Rahmen der Leistungen von Krankenkassen.

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UPDATE Prä-Implantations-Screening – Was wir heute wissen

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Wir haben uns bereits mehrfach, auch in vorangegangenen Blog-Beiträgen, kritisch mit der genetischen Analysetechnik im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung, dem Pre-Implantation-Genetic Screening (PGS) auseinandergesetzt. Dabei gilt es, die medizinische Praxis an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen bzw. neue, robuste Forschungsergebnisse in die klinische Praxis einfließen zu lassen.

Gibt es also neuere Resultate, die mittlerweile den vermehrten Einsatz des PGS rechtfertigen würden?

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Kinderwunschmedizin und Elternschaft im 21. Jahrhundert

| Internationales Symposium mit fächerübergreifenden Themen und Experten

© 2020 NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz

„Rechtlichen Aspekte und Herausforderungen der Kinderwunschmedizin im europäischen Kontext – Was muss der Gynäkologe in der D-A-CH Region beachten?“, „5 Jahre Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes in Österreich – Was hat sich geändert?“, „Die psychosoziale Komponente der Gametenspende“ …
Diese und weitere Inhalte werden am 29. Mai 2020 bei einer einzigartigen Fortbildungsveranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie (ÖGRM) sowie den NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz präsentiert und diskutiert.

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„Sagen wir es unserem Kind?“

| Aspekte zum familiären und gesellschaftlichen Leben nach einer IVF-Behandlung mit Eizellspende

Symbolbild | Foto: Shutterstock

1978 kam Louise Brown im englischen Oldham zur Welt. Sie war das erste sogenannte „Retortenbaby“, also der erste Mensch, welcher durch eine „Künstliche Befruchtung“ gezeugt wurde. Bereits fünf Jahre später erfolgten die ersten Kinderwunschbehandlungen mit einer Eizellspende. So verfügt die heutige Reproduktionsmedizin über eine jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet.

Ausschlaggebend für eine IVF-Therapie mit den Eizellen einer anderen Frau als Spenderin ist die medizinische Situation des Paares, welche im ärztlichen Erstgespräch umfassend abgeklärt wird (→ mehr erfahren). Dabei erfolgt auch eine detaillierte Aufklärung. Natürlich nimmt sich die behandelnde Ärztin / der behandelnde Arzt, wie Dr. Adriane Damko, Dr. Robert Haidbauer und Dr. Maximilian Murtinger (NEXTCLINICS IVF Zentren Prof. Zech) auch Zeit, alle persönlichen Fragen des Paares bestmöglich zu beantwortet. Eben auch diejenigen Fragen, welche sich nicht auf die Therapie, sondern auf das künftige familiäre und gesellschaftliche Leben beziehen, wie z.B.:

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