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„Hoden in Gefahr?“

| Debatte über mögliche Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit bei Männern durch COVID-19 sorgt für Verunsicherung

Symbolbild | Foto: Shutterstock

„Gefährdet Corona die Zeugungsfähigkeit?“
„Hoden in Gefahr – COVID reduziert die Fruchtbarkeit“ …

So oder so ähnlich lauten aktuell die Headlines diverser Zeitungsartikel und Beiträgen im Netz, wie z.B. bei Twitter, wo mittlerweile ein Hashtag „hodencovid“ kursiert. Tatsächlich herrscht derzeit viel Verunsicherung – besonders bei Paaren mit Kinderwunsch. Aber was ist nun wirklich dran an einer möglichen Auswirkung einer COVID-19 Erkrankung und einer eingeschränkten männlichen Fertilität?

Seit Beginn der Corona Pandemie vor über einem Jahr gibt es auch immer wieder Untersuchungen bzw. Studien die einen möglichen Einfluss des SARS-CoV-2 Virus auf die männliche Fertilität sehen. Zuletzt befeuert wurde diese Theorie durch eine erst kürzlich erschienene deutsch-iranische Kohorten-Studie, die im Fachmagazin „Reproduction“ publiziert wurde.
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Corona-Impfung bei Kinderwunsch & Schwangerschaft – Was wir heute wissen

© 2021 NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz

Der Auftakt zur Corona-Schutzimpfung (SARS-CoV-2) war gleichzeitig auch der Startschuss für zahlreiche Debatten, Theorien und Meinungen dazu – sowohl in Sozialen-Netzwerken als auch in klassischen Medien. Für zusätzliche Verunsicherung sorgen derartige Gerüchte wie eingangs aufgezeigt. Aber was bleibt unterm Strich davon übrig, wenn man die Situation objektiv betrachtet und sich an aktuellen medizinischen und biologischen Erkenntnissen orientiert?

Vor diesem Hintergrund möchten wir hier auf die häufigsten Fragen eingehen und kursierenden Gerüchten entgegentreten.

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Eigene Eizellen einfrieren – Warum, Wann, Wie?

| Aspekte zur Kryokonservierung von unbefruchteten Eizellen

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Es gibt Lebenssituationen, die Frauen und Männer dazu bewegen, präventiv Schritte zu setzen, um ihre Fruchtbarkeit zu erhalten. Möglich wird dies durch biologisch-technische Verfahren in der modernen Reproduktionsmedizin, womit Geschlechtszellen (Gameten) sicher eingefroren und konserviert werden können. Experten sprechen hierbei von einer Fertilitätsprotektion, wofür es sowohl medizinische als auch soziale Beweggründe geben kann. Ziel ist es, dass betroffene Frauen und Männer auch weiterhin die Chance haben, ggf. zu einem späteren Zeitpunkt, mit eigenen Eizellen bzw. Spermien Eltern zu werden.
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Grippe-Impfung in der Schwangerschaft

| Erkrankungsrisiken, Impfstoff, Empfehlungen

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Die Corona-Virus-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen, sowohl im privaten und sozialen Umfeld, als auch im Berufsleben. Gemeinsam werden wir diese bewältigen, indem wir uns selbst und somit andere vor einer Ansteckung schützen.

Was dabei leider etwas in den Hintergrund gerät, ist die Gefahr einer Grippeerkrankung für Schwangere. Es geht hierbei nicht um einen grippalen Infekt oder Erkältungen, sondern um die „echte“ Grippe, also eine Infektion mit Influenzaviren.

Denn, nicht nur das Corona-Virus (SARS-CoV-2), sondern auch die saisonale Influenza, und damit die Gefahren einer möglichen Doppelinfektion, bereitet den Gesundheitsbehörden und medizinischen Einrichtungen derzeit große Sorgen.

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„Wann brauche ich welchen Corona Virus-Test?“

| FAQs zum Termin im Kinderwunschzentrum und darüber hinaus

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Seit über einem halben Jahr stellt die Corona Virus Pandemie nicht nur auf gesundheitlicher und politischer Ebene eine große Herausforderung dar. In vielen Lebenssituationen werden wir damit konfrontiert. Unsicherheit und Verwirrung stehen dabei schon fast an der Tagesordnung. So ergeht es z.B. Paaren, die sich für eine Kinderwunschbehandlung in einem IVF-Zentrum im Ausland entschieden haben. Was gilt nun bei der Rückreise? Braucht man einen Test? Wenn ja, welchen?

Nachfolgend haben wir einige dieser Fragen durch den Ärztlichen Leiter der NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz, Dr. Maximilian Murtinger beantwortet. Dabei geht es u.a. um die unterschiedlichen Corona Virus-Tests und deren Anwendung sowie Aussagekraft. Dies ist übrigens auch Thema eines aktuellen Webinars für Mediziner kommenden Donnerstag, 22. Oktober 2020 (→ Infos und Anmeldung).

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„Triple E“

| Gratwanderung der Reproduktionsmedizin zwischen Forschung, Technologie und Praxis

Symbolbild | Fotos: NEXTCLINICS IVF Zentren Prof. Zech/Shutterstock

1978 kam Louise Brown im englischen Oldham zur Welt. Sie war das erste sogenannte „Retortenbaby“, also der erste Mensch, welcher durch eine „Künstliche Befruchtung“ gezeugt wurde. Seither hat sich vieles getan – angefangen von weltweit gültigen Standards und Verfahren, über die Entwicklung und Etablierung neuer Technologien bis hin zu immer breiter werdenden Akzeptanz in der Gesellschaft. Im Grunde eine Erfolgsgeschichte.

Damals wie heute gibt es aber Situationen, welche die Grenzen der Fortpflanzungsmedizin, im Rahmen von ethisch- moralischen Grundsätzen und gesetzlichen Regelungen, aufzeigen. Besonders spürbar wird dies anhand von Fällen, wo diese Grenzen, in teils schockierender Art und Weise, überschritten wurden. Hierzu ein paar Beispiele:

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Translokation

| Wie reproduktionsmedizinische Therapien mögliche Folgen dieser Chromosomenstörung, z.B. Fehlgeburten verhindern können

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Moderne Labortechniken ermöglichen bei einer Kinderwunschbehandlung, vor Eintritt einer Schwangerschaft, genetische Veränderungen, wie z.B. strukturelle Chromosomenmutationen (Translokation) an der befruchteten Eizelle bzw. am Embryo im frühen Entwicklungsstadium festzustellen und/oder auszuschließen. Derartige Untersuchungen können für infertile Paare, bei denen eine entsprechende Indikation vorliegt, die Chancen auf ein gesundes Kind erhöhen. Außerdem kann betroffenen Frauen und Familien in ihrer Lebenssituation geholfen werden, indem traumatische Erlebnisse, mit teils weitreichenden Folgen, bestmöglich vermieden werden (z.B. Fehlgeburten).

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Unerfüllter Kinderwunsch – Wenn die Beziehung darunter leidet

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Vor über 35 Jahren habe ich mich, nach meiner Zeit als leitender Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik, dazu entschlossen, in unserer Bregenzer Privatpraxis die Techniken der
„In Vitro Fertilisierung“ aufzunehmen und anzubieten. Wir waren international unter den ersten, die damit Erfolge erzielen konnten. Als wir, meine Gattin, eine Assistentin und ich, in Bregenz begannen, waren lediglich ca. 50 Kinder weltweit durch IVF geboren.

Mittlerweile blicken wir auf viele schöne Erfolge mit tausenden Paaren zurück. Wir freuen uns mit jedem einzelnen Paar über die Geburt ihres Kindes/ihrer Kinder.

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Prostatakrebs und Fruchtbarkeit

| Aspekte zu Risikofaktoren, Vorsorge und Fertilitätserhalt

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Ein Prostatakarzinom ist einer der häufigsten, z.T. auch die häufigste Krebserkrankung unter Männern in den westlichen Industrienationen. Die Ursachen für die Entstehung eines Prostatakarzinoms sind noch weitgehend unklar. Ein bedeutender Risikofaktor ist das Alter. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen ab dem 45. Lebensjahr zu empfehlen. Da auch eine mögliche erbliche Komponente vorliegt, sollte eine Vorsorge bereits davor erfolgen, wenn die Familienanamnese Fälle von Prostatakarzinomen bei nahen Verwandten aufzeigt.

Auch ein Zusammenhang von männlicher (Un)Fruchtbarkeit und dem Risiko für Prostatakrebs ist von zahlreichen Forschungsgruppen untersucht worden.

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Kinderwunsch – Wann ist eine Hormonbehandlung der Schilddrüse sinnvoll?

| Neue Erkenntnisse zu TSH-Grenzwerten verändern Vorgehensweise bei der Abklärung und Therapie der Schilddrüse

Symbolbild | Foto: Shutterstock / NEXTCLINICS IVF Zentren Prof. Zech

Eine ausgeglichene Schilddrüsenfunktion ist sowohl für die Fruchtbarkeit einer Frau, als auch für eine gesunde Entwicklung des Babys in der Schwangerschaft sehr wichtig. Daher gibt es bestimmte Leitlinien, welche die Referenzbereiche des TSH-Werts festlegen. Zur Abklärung und Behandlung der Schilddrüse orientiert sich eine Ärztin / ein Arzt u.a. an diesen Grenzwerten.

Durch neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet haben wir in den NEXTCLINICS IVF Zentren Prof. Zech, nach genauer Abwägung von internationalen Empfehlungen und Prüfung der wissenschaftlichen Datenlage, unsere Vorgehensweise entsprechend angepasst. Ziel ist es, möglichst wenige Frauen „unnötig“ mit Schilddrüsenhormon zu behandeln, ohne den Erfolg der Kinderwunschbehandlung zu beeinträchtigen, oder eine Gefährdung für die nachfolgende Schwangerschaft zu riskieren.

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