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„And here she is… THE LOVELY LOUISE“

Symbolbild | Foto (bearb.): Shutterstock

… titelte die britische „Daily Mail“ heute vor 40 Jahren. Denn am 25. Juli 1978 wurde Louise Brown in Oldham (GB) geboren. Sie war das erste sogenannte „Retortenbaby“, also der erste Mensch, welcher durch eine Kinderwunschbehandlung mittels IVF zur Welt kam. Ihre Geburt markierte einen Meilenstein in der Medizin und schenkte gleichzeitig unzähligen Paaren Hoffnung.

Der Physiologe Robert Edwards und der Gynäkologe Patrick Steptoe führten damals die „Künstliche Befruchtung“ durch. Damit wurde die Grundlage zur heutigen Reproduktionsmedizin geschaffen. Eine Leistung für die im Jahr 2010 der Medizinnobelpreis vergeben wurde.

Die ersten „Retortenbabys“ sind mittlerweile meist selber Mütter oder Väter – übrigens auch Louise Brown, die jetzt ihre Geschichte in einem Buch festgehalten hat. Read more…

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PCOS: Das können Sie selbst tun

Symbolbild| Foto: Shutterstock

Schätzungen zufolge leiden 5 – 10 % aller Frauen im gebärfähigen Alter am polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS). Dieser komplizierte Begriff steht für eine Erkrankung mit zahlreichen Beschwerden und Veränderungen, die sowohl das Hormonsystem, als auch den Stoffwechsel betreffen. PCOS ist eine der häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit.

Betroffene haben meist übermäßig viele männliche Hormone und auch das Verhältnis der Hormone FSH und LH ist verschoben. Dadurch kommt es zu Störungen im weiblichen Zyklus. Das heißt, der Eisprung wird seltener, was sich äußerlich durch unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationsblutungen bemerkbar macht. Die gute Nachricht: Sie können selbst etwas dagegen tun! Read more…

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„IMSI versus ICSI“

Studie zu möglichen Auswirkungen von Labortechniken auf die Geburt gesunder Kinder

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Bei einer Kinderwunschbehandlung wird die Eizelle mit dem Spermium unterm Mikroskop befruchtet. Hierfür gibt es verschiedene Techniken, wie ICSI und IMSI. Welche Rolle diese Labortechniken für die Beurteilung der Spermienqualität und in weiterer Folge für den Therapie-Erfolg spielen, wollen wir uns in diesem Beitrag genauer anschauen. Und das anhand der Ergebnisse einer neuen Studie.

Zum besseren Verständnis, geht es einleitend darum, kurz den Behandlungsablauf zu skizieren. Für die Frau beginnt die Therapie mit der hormonellen Stimulation der Eierstöcke. Dadurch sollen möglichst viele Eibläschen (Follikel), in denen sich die Eizellen befinden, heranwachsen. Diese Eizellen werden bei der Follikel-Punktion aus den Eierstöcken entnommen und deren Qualität überprüft (Eizell-Diagnose). Gleichzeitig gibt der Mann, mittels Masturbation, seine Spermien ab. Die Befruchtung der gewonnen Eizellen mit diesen Spermien erfolgt somit außerhalb des Körpers der Frau, im Labor. Hierfür gibt es verschiedene Techniken, wie IMSI und ICSI, mit welchen auch die Spermienqualität beurteilt wird (Spermien-Diagnose). Read more…

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„Ich bin keine richtige Frau, weil ich keine Kinder kriegen kann“

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Von diesen und vielen weiteren Gedanken und Gefühlen erzählen Frauen und deren Partner, wenn ihr Kinderwunsch bislang unerfüllt blieb. Und das, obwohl sie meist schon sehr lange versuchen, schwanger zu werden.

Insbesondere das soziale Umfeld befeuert solche Gedanken, mit Aussagen wie „Jetzt seid ihr ja verheiratet. Und? Wann bekommt ihr endlich ein Baby?“. Man schämt sich fast und weiß nicht, wie man damit umgehen soll, wenn man eben nicht wie andere einfach so Kinder bekommen kann.

Laut Statistik befindet sich jedes 5. Paar in solchen oder ähnlichen Situationen, sprich, ist ungewollt kinderlos. Was also tun? Read more…

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Groß oder klein?

Studie zur Optimierung der Follikel-Stimulation/Punktion

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Eine Kinderwunschbehandlung beginnt in der Regel mit der Stimulationsphase. Das heißt, mittels auf den Körper der Frau abgestimmter Hormonpräparate werden die Eierstöcke angeregt, sodass möglichst viele Eibläschen (Follikel), in denen sich die Eizellen befinden, entstehen. Die Anzahl und das Wachstum der Follikel werden durch Ultraschall-Kontrollen regelmäßig überprüft.

Die Follikel wachsen während der Stimulation dabei in unterschiedlichen Größen heran. Dieses Wachstum bestimmt den Zeitpunkt, an welchem die finale Eizellreifung induziert wird („Auslösen“) und in Folge die Eizellen gewonnen werden (Follikel-Punktion). Dieser Zeitpunkt schafft schlussendlich die Grundlage für den Erfolg der Behandlung. Denn, eine zu kurze oder zu lange Stimulation vermindert die Anzahl an Follikeln mit sogenannten kompetenten Eizellen. Das sind jene Eizellen, die sich nach der Befruchtung zum Embryo entwickeln und im Blastozystenstadium implantieren können (Einnistung in der Gebärmutter). Dafür spielen mehrere Faktoren eine Rolle – evtl. auch die Follikelgröße? Read more…

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Diagnose: PCO-Syndrom

Vielschichtiges Syndrom als mögliche Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Eines Abends rief mich meine Freundin Gudrun an: „Du, mein Frauenarzt hat mir heute gesagt ich hätte das PCO-Syndrom – kannst Du mir mal genau erklären was das ist?“

Gudrun ist eine gesunde Frau Anfang 30. Sie hatte einige Jahre die Pille genommen, zum einen um zu verhüten, zum anderen um den etwas unregelmäßigen Zyklus zu stabilisieren. Jetzt hat sie den Mann kennen und lieben gelernt, mit dem sie sich vorstellen kann eine Familie zu gründen, und hat die Pille abgesetzt. In Folge ist jedoch nichts passiert – keine Monatsblutungen und keine Schwangerschaft.

Gudrun hat erst einmal abgewartet. Nach 4 Monaten ist sie dann zum Frauenarzt gegangen, und bekam die Diagnose PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovar Syndrom). „Aber ich ernähre mich doch gesund und mache Sport“, so Gudrun. Sie hatte sich im Internet über mögliche Ursachen informiert und war ratlos. Sie brauchte eine persönliche Erklärung und erinnerte sich daran, dass ich in einem Kinderwunsch-Zentrum arbeite. Read more…

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„DSGVO meets IVF“

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Digitalisierung, Facebook-Datenskandal, Cambridge Analytica
… um einleitend ein paar Schlagworte zu nennen, die, wahrscheinlich mehr denn je, das Thema Datenschutz in den Fokus aktueller politischer und gesellschaftlicher Interessen rücken.

So tritt heute die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) in Kraft. Diese soll für mehr Kontrolle über die digitalen Identitäten von Usern/Kunden sorgen und vor missbräuchlicher Verwendung der ins Netz gestellten Daten schützen. Hält sich jemand nicht daran (Unternehmen, Vereine, Behörden etc.), drohen hohe Geldbußen. Diesbezüglich umfasst die DSGVO u.a. folgende Punkte:

  • Detaillierte Auskunft gegenüber dem Kunden, welche personenbezogenen Daten erfasst werden und über welche Daten das Unternehmen verfügt
  • Klare Angaben zum Datenverarbeiter, an welchen diese Daten weitergegeben werden
  • Ausführliche Informationen über das Speichern und Löschen dieser Daten
  • Dokumentation und Nachweis aller Schritte (auch technisch) eines angemessenen Datenschutzes

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Spermiogramm

Was heute zur Abklärung der Fruchtbarkeit eines Mannes alles möglich ist

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Die Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches sind von Paar zu Paar oft sehr verschieden und erfordern eine individuelle Vorgehensweise. Deshalb rückt auch der männliche Faktor immer mehr ins Zentrum der Wissenschaft.

So weiß man heute, dass die Spermien wesentlich genauer betrachtet werden müssen, um evtl. vorhandene Funktionsstörungen zu erkennen. Diese Störungen können Auswirkungen auf die Befruchtung der Eizelle, die Embryonalentwicklung und unter Umständen auch auf die Gesundheit des Kindes haben.

Was ist ein Spermiogramm?

Ein Spermiogramm ermöglicht einen wichtigen Überblick zur Qualität der Spermien eines Mannes, indem sein Ejakulat mit speziellen Methoden und Technologien im Labor analysiert wird. Das Ergebnis veranschaulicht die individuelle Fruchtbarkeit. Read more…

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Prä-Implantations-Diagnostik – „Segen oder Fluch?“

Neue Herausforderungen in der Genetik bei Kinderwunsch

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Trotz der vermehrt aufkommenden Debatten und der bisher fehlenden Evidenz höhere Schwangerschafts- oder Geburtenraten zu erzielen, wird das Pre-Implantation Genetic Screening (PGS) zunehmend angewendet, um mögliche nummerische Chromosomenanomalien in Embryonen (Aneuploidien = ein oder mehrere Chromosomen sind zu viel oder zu wenig vorhanden) im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung nachzuweisen und solche Embryonen beim Transfer auszuschließen.

Es herrscht weltweit geradezu ein Hype rund um diese Technik und das, obwohl neuere wissenschaftliche Daten mit modernster Labor-Technik, wie dem NGS (Next Generation Sequencing), zeigen, dass sich die frühe Embryonalentwicklung und die chromosomale Zusammensetzung in den Zellen zu diesem Zeitpunkt der Entwicklungsphase sehr viel komplexer darstellt als bisher gedacht. Read more…

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Unterstützung durch Hypnose

Teil 3 der Themen-Serie »Kinderwunsch nach Fehlgeburt«

[← zur Beitragsübersicht der Themen-Serie »Kinderwunsch nach Fehlgeburt«]

Symbolbild | Foto: Shutterstock

In Abhängigkeit von der Intensität des Kinderwunsches kann eine Fehlgeburt bleibende Spuren in der Psyche der Betroffenen hinterlassen. Dies wirkt sich häufig als zusätzliche Belastung aus, besonders dann, wenn der Weg zum ersehnten Baby über eine erneute Kinderwunschbehandlung führen soll. Hier stellt sich daher die Frage, wie ein unterstützendes und entlastendes Vorgehen gestaltet werden kann. Medikamente sind nur sehr eingeschränkt geeignet, um die Auswirkungen einer Fehlgeburt zu dämpfen.
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