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„Was können wir vom IVF-Zentrum unserer Wahl erwarten?“

FAQs zu den Leistungen und Qualitätsansprüchen eines Kinderwunschzentrums am Beispiel der IVF Zentren Prof. Zech

von | Ausgestellt am 17. Januar 2018, in Behandlung.

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Bei der Wahl des IVF-Zentrums orientieren sich die meisten an der Schwangerschaftsrate, welche dieses Zentrum vorzuweisen hat. Das ist durchaus nachvollziehbar, jedoch sollte man sich nicht nur auf einen Erfolgsparameter verlassen, sondern zunächst folgende Frage stellen: „Was können wir vom IVF-Zentrum unserer Wahl erwarten?“

Das heißt, bestimmte Anforderungen an das IVF-Zentrum im Vorfeld abzuklären, damit die Kinderwunschbehandlung zur langersehnten Schwangerschaft führen kann.

Was Paare dabei häufig wissen wollen, beantwortet der erfahrene Arzt und Gründer der gleichnamigen IVF-Zentren, Prof. Dr. Herbert Zech:

„Wieviel Erfahrung hat Ihr IVF-Zentrum?“
Prof. Zech: Das Vertrauen in unsere Arbeit hat seit der Gründung unserer IVF-Zentren im Jahr 1984 schon vielen Paaren zum eigenen Kind verholfen. Wir können daher auf die Erfahrung aus über drei Jahrzehnten Reproduktionsmedizin zurückgreifen, die wir durch unsere hohen Qualitätsansprüche, innovativen Technologien und unser wissenschaftliches Engagement immer wieder entscheidend geprägt haben. Durch verschiedene Standorte in Europa können wir unseren Paaren eine Vielfalt an Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten anbieten, die genau auf deren individuelle Situation abgestimmt sind und die wir über viele Jahre hinweg sicher und präzise anwenden.

„Wird Ihr Team ausreichend geschult?“
Prof. Zech: Unsere ÄrztInnen, BiologInnen und AssistentInnen werden zentral, nach den neuesten Erkenntnissen und Entwicklungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin, in die Instituts-eigenen Techniken eingearbeitet. Dies wird in einem Schulungsprotokoll festgehalten und dokumentiert. Im Sinne einer gemeinsamen Patientenbetreuung bieten wir regelmäßig zertifizierte Fortbildungsveranstaltungen für externe ÄrztInnen und BiologInnen an. Zudem sind wir als zugelassene Ausbildungsstätte die erste Adresse für junge Kolleginnen und Kollegen aus umliegenden Spitälern. Die Qualität unserer Behandlungen bezieht sich also nicht nur auf eine kompetente Person, sondern zeichnet sich durch die Erfahrung und das Engagement unseres Teams und den Austausch mit externen Kolleginnen und Kollegen aus. All diese Maßnahmen entsprechen unserem gemeinsamen Ziel, Paare auf deren Weg zum langersehnten Kind fachlich und persönlich optimal zu begleiten.

„Wie sicher und effizient wird eine Behandlung in Ihrem IVF-Zentrum durchgeführt?“
Prof. Zech: Bei jeder Behandlung stehen für uns neben der Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und Wahrung ethischer sowie medizinischer Grundsätze immer das Patientenwohl und die Gesundheit aller Beteiligten im Mittelpunkt. Ein Beispiel hierfür, ist der sichere Umgang mit dem Stimulationsprotokoll.
Mit der gezielten Gabe von Hormonen, sollen möglichst viele Eibläschen (Follikel), in denen sich die Eizellen befinden, heranwachsen, ohne dabei eine Überstimulation höheren Grades zu riskieren. Dies wird als Follikel-Stimulation bezeichnet, welche nach einem individuellen Stimulationsplan erfolgt. Die Follikel-Stimulation bedarf einer entsprechenden Vorbereitung. Zum einen müssen spezielle Hormonwerte im Blut (AMH, FSH, LH, Östradiol) bestimmt werden. Zum anderen erfolgt mittels Ultraschalluntersuchung der sogenannte „Antrale Follikel Count“ AFC (= Anzahl der im Ultraschall sichtbaren kleinen Follikel). Außerdem wird mittels Ultraschall die Gebärmutter untersucht, um genaue Kenntnis über die Lage der Ovarien zu erlangen und ob z.B. Myome oder Polypen erkennbar sind. Auf Basis der Hormonwertbestimmungen, des „Antralen Follikel Counts“ und der Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter wird die Stimulierbarkeit der Frau beurteilt.

„Wie sehen die wichtigsten Abläufe bei einer Behandlung in Ihrem IVF-Zentrum aus?“
Prof. Zech: Unser Ziel ist es, Kinderwunschpaare auf Basis unserer Expertise möglichst im „ersten Therapiezyklus“ zu einem gesunden Kind zu verhelfen. Das bedeutet, im Vorfeld optimale Bedingungen zu schaffen, damit nur eine Behandlung notwendig ist.
Daher umfasst unser medizinisches Vorgehen eine detaillierte Eizell- und Spermien-Diagnose, die Befruchtung der Eizelle mittels ICSI/IMSI, die Kultivierung des Embryos bis zum Blastozystenstadium, sowie eine exakte Beurteilung der Embryoqualität und des Einnistungspotentials für den Transfer in die Gebärmutterhöhle.

Veranschaulichung der Vorgehensweise bei einer Kinderwunschbehandlung in den IVF Zentren Prof. Zech | © 2017 IVF Zentren Prof. Zech

Um unsere Erfahrung zu untermauern, ist hier die Blastozystenkultur (mehr dazu siehe Links) als Beispiel zu nennen. Die Blastozystenkultur, sprich das Heranwachsen des Embryos in einem speziellen Kulturmedium im Inkubator bis zum 5. Tag der Embryonalentwicklung, stieß vor einigen Jahren noch auf Widerstand. Wir haben jedoch das Vertrauen in unsere Biologinnen und Biologen gesetzt und diese Methode im Jahr 1996 als international erste systematisch vorgenommene Blastozystenkultur in unseren IVF-Zentren erfolgreich etabliert. Die Blastozystenkultur gilt heute als Standard. Unser Credo lautet: Keine Blastozyste, kein Transfer, weil sonst keine realistische Chance auf eine Schwangerschaft besteht.

„Wie sehen unsere Schwangerschafts-Chancen nach einer Behandlung in Ihrem IVF-Zentrum aus?“
Prof. Zech: Unserer Schwangerschafts- und Geburtenrate liegt im internationalen Spitzenfeld erfolgreicher IVF-Zentren (mehr dazu siehe Links), weil wir großen Wert auf wissenschaftlich abgesicherte Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten legen und hohe Ansprüche an unsere MitarbeiterInnen und die etablierten Technologien haben. Ein IVF-Zentrum kann die Erfolgschancen für ein Kinderwunschpaar erhöhen, indem der ständige Wille zur Verbesserung und zur Einführung technischer Innovationen besteht und das Bestreben nach Wissenserweiterung vorhanden ist.

Zusammenfassend hängt der Behandlungserfolg von vielen Aspekten ab. Wichtig sind jedenfalls der Fokus auf die individuelle medizinische Situation des Paares in Verbindung mit den Möglichkeiten und fachlichen Leistungen des gewählten IVF-Zentrums, und vor allem auf das Vertrauen in die Tätigkeit und Kompetenz des gesamten Teams.


Links:
» Erfolgsrate – Worauf Kinderwunschpaare achten sollten

(Themen-Serie | http://www.kinderwunsch-blog.com)

» Qualität in IVF-Zentren – Anwendung und Relevanz eines Qualitätsmanagementsystems

(Beitrag | http://www.kinderwunsch-blog.com)

» Der Natur ganz nah – Kinderwunschbehandlung mit Blastozystenkultur

(Beitrag | http://www.kinderwunsch-blog.com)

» Broschüre „Ergebnisse 2014-2016“

(PDF-Download | http://www.ivf.at)

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