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Angst vor der Spritze?

von | Ausgestellt am 1. Dezember 2012, in Behandlung.
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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Wenn ja, dann sind Sie damit in zahlreicher Gesellschaft!
Der Beginn einer Kinderwunschbehandlung ist bei vielen Patienten mit Unbehagen verbunden, weil die regelmäßigen Injektionen von Hormonpräparaten sie vor eine große Herausforderung stellen. Das ist völlig normal und absolut nachvollziehbar. Die meisten Patientinnen gewöhnen sich nach einer ersten Überwindungsphase jedoch an die Spritzenabgabe – schließlich bringt sie sie ihrem sehnlichsten Traum näher: dem eigenen Kind.



Unangenehme Voraussetzung
Die schlechte Nachricht zuerst: Für eine erfolgreiche IVF Behandlung ist die medikamentöse Follikelstimulation unerlässlich. Unsere Therapien basieren dabei unter anderem auf intramuskulärer und subkutaner Injektion von hormonellen Präparaten.

NICHT allein auf weiter Flur!
Viele der sich am Anfang einer IVF Therapie befindlichen Menschen fühlen sich von dem, was während der Behandlung auf sie zukommt, überfordert und stoßen vermeintlich an ihre Grenzen. Dieses Empfinden ist völlig normal und nachvollziehbar.

Nun die gute Nachricht: Wir lassen Sie mit Ihren Ängsten nicht alleine sondern versuchen, mit Ihnen gemeinsam diesen Weg zu gehen. Neben einer optimalen Aufklärung über den gesamten Verlauf der Therapie bieten wir gerne auch Diskussionen über anstehende mögliche Schwierigkeiten an oder haben einfach nur ein offenes Ohr für Ihre Probleme. Unsere Website stellt eine weitere hilfreiche Informationsquelle dar.

Wenn Sie sich trotz allem nicht selber zur Spritzenabgabe überwinden können, kann auch Ihr Partner oder zum Beispiel ein(e) medizinische(r) Fachangestellte(r) diese Aufgabe übernehmen.

Spielregeln
Um intramuskuläre und subkutane Injektionen richtig zu setzen, sind gewisse Regeln zu beachten. Sinnvollerweise sollte auf jeden Fall immer eine medizinische Fachkraft (Arzt, Krankenschwester, etc.) hinzugezogen werden, die den praktischen Teil sowie alle wichtigen Fragen ausführlich erklärt. Dazu zählen unter anderen:

  • Wie zieht man eine Ampulle richtig auf?
  • Worauf genau ist zu achten?
  • Wie wird die richtige Injektionsstelle ausgemessen?

Hygiene ist das A und O
Absolut wichtig für das Spritzen ist die vorherige und korrekte Desinfektion.

Erster Schritt: Bevor Sie sich alles zurechtlegen, desinfizieren Sie Ihre Hände, denn auf diesen befinden sich die meisten Bakterien.

Zweiter Schritt: Desinfizieren Sie die Injektionsstelle mit einem entsprechenden Hautdesinfektionsmittel. Streichen Sie dabei immer nur in eine Richtung.

Dritter Schritt: Ziehen Sie die Ampullen jedes Mal mit einer separaten Kanüle (Injektionsnadel) auf, da es ansonsten zu einer Keimverschleppung kommen könnte. Außerdem stumpft durch mehrmaligen Gebrauch die Nadel ab und die scharfe Kante, die für die Injektion ausgerichtet ist, geht verloren, was bei einer weiteren Verwendung mitunter schmerzhaft sein kann.

Wichtig: Die Nadel für eine intramuskuläre Injektion muss 40 Millimeter lang sein und sollte einen Durchmesser von 0,8 Millimeter (grüne Nadeln) haben.

Ziel erreicht
Sollte Ihr Unbehagen nach wie vor nicht ausgeräumt sein, gebe ich Ihnen jetzt die wohl größte „Motivationsspritze“ an die Hand: All diese Strapazen dienen der Erfüllung Ihres lang gehegten Kinderwunsches! Fällt der Schwangerschaftstest erst mal positiv aus, wissen Sie, dass sich all die Mühen gelohnt haben…


→ lesen Sie dazu auch »Hormone – Botenstoffe des Lebens«

→ weitere Beiträge zum Thema im Special »Hormonelle Stimulation bei Kinderwunschbehandlungen«

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