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“CAUTION Chlamydia crossing!”

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Ein “Straßenschild” mit solch einer Warnung, sollte besonders Kinderwunschpaare auf ihrem Weg zum langersehnten eigenen Kind aufhorchen lassen, um präventiv zu agieren. Denn unbehandelt können die sexuell übertragbaren Bakterien bei Frauen aufsteigende Entzündungen im Genitalbereich auslösen, was bis zum Eileiterverschluss führen kann. Bei Männern sind Entzündungen der Harnröhre und des Nebenhodens möglich.

Mit Antibiotika lassen sich Chlamydien-Infektionen gut behandeln und damit Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit vermeiden. Um mögliche Infektionen bei den Paaren ausschließen zu können, werden in den IVF Zentren Prof. Zech vor Beginn und während einer Kinderwunschbehandlung die Befunde der Frau und des Mannes genau analysiert und fortlaufend aktualisiert.

Chlamydien-Infektionen: Melderaten in den letzten zehn Jahren verdoppelt
Der Jahresbericht 2012 des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) zeigt, dass die Chlamydien-Infektion, mit über 340 000 gemeldeten Fällen im Jahr 2010, die häufigste sexuell übertragene Krankheit in den EU- und EWR-Ländern ist.

Die Melderaten hätten sich in zehn Jahren mehr als verdoppelt, was teilweise auf Verbesserungen der Diagnose- und Meldemaßnahmen in den einzelnen EU-Ländern zurückzuführen sei. Am stärksten betroffen bzw. infektionsgefährdet seien junge Frauen und Männer. Laut ECDC, ist die höchste Zahl an Chlamydien-Infektion bei Frauen unter 24 Jahren festgestellt worden.

Ursachen für Infertilität im Detail erkennen
Unsere Geschlechtszellen zählen zu den sensibelsten Zellen im Körper. Infektionen, wie etwa durch Chlamydien, ein ungesunder Lebenswandel, Umweltgifte oder auch genetische Störungen können diese schädigen. Vor allem aber ist das Alter ein entscheidender Faktor für Infertilität. Und jetzt muss man sich vorstellen, dass die Ursache ungewollter Kinderlosigkeit eine Kombination aus diesen, und noch weiteren Faktoren ist!

Das heißt, den Grund weiblicher und männlicher Infertilität im Detail zu erkennen, ist heute entscheidend, damit speziell abgestimmte Therapieformen festgelegt werden können. Dazu Nicolas Zech, Ärztlicher Leiter der IVF Zentren Prof. Zech in Bregenz:

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    “Nur durch eine individuell abgestimmte Kinderwunschbehandlung, unter Berücksichtigung aller Einzelfaktoren, können die Chancen auf eine intakte Schwangerschaft wesentlich gesteigert werden!”


Zusammenfassend ist festzuhalten, will man die Ursachen für Infertilität im Detail erkennen, sind langjährige Erfahrung und der Einsatz modernster Technologien Voraussetzung. Besonders aber auch ein großes Engagement in der Forschung, was beispielsweise die beschriebene Problematik der Chlamydien-Infektion verdeutlicht.

Wenn man bedenkt, dass im Jahr 2010 bereits mehr als 340 000 gemeldete Fälle an Chlamydien-Infektionen aus den EU-Ländern vermerkt waren, wie hoch dürfte dann die Dunkelziffer ausfallen? Und das, nicht zuletzt aufgrund des oft symptomlosen Verlaufs der Infektion. Es gilt also präventiv zu handeln: “Safer Sex, Safer Future!”


→ weitere Beiträge zum Thema im Special »Was Männer über Fruchtbarkeit, Spermienqualität und ‘Künstliche Befruchtung’ (IVF) wissen sollten«

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