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Eizellspende in Österreich

| Unterschiedliche Aspekte zu Kinderwunschbehandlungen mit nicht anonymer Eizellspende

| Ausgestellt am 14. Mai 2019, in Behandlung.

Symbolbild | Foto: Shutterstock

„Sagen wir es unserem Kind? Wenn ja wann und wie wird es uns als Familie danach ergehen?“
… um einleitend ein paar mögliche Gedanken zu nennen, die ein Paar nach einer reproduktionsmedizinischen Behandlung mit gespendeten Eizellen beschäftigen kann.

Der Grundstein wird jedoch bereits im Vorfeld gelegt, nämlich mit der Entscheidung wo und damit auch wie die entsprechende Behandlung stattfinden soll. Denn es gibt meist unterschiedliche Auflagen, festgehalten in nationalen Gesetzen und Richtlinien, sowie in EU-Verordnungen.

Nichts desto trotz ist es für jene Paare oftmals der einzige Weg, um eine Schwangerschaft zu erreichen, die zur Geburt ihres eigenen Kindes führt.

Gesetzeslage regelt Formen der Eizellspende

Eine wesentliche Regelung betrifft die Art und Weise, wie die Eizellspende in Anspruch genommen werden kann. Hierbei wird zwischen anonymer und nicht anonymer Eizellspende unterschieden
(→ mehr Infos). In Österreich ist die Eizellspende seit 2015 erlaubt, und zwar nicht anonym. D.h. der Gesetzgeber schreibt vor, dass das Kind, welches mit den gespendeten Eizellen gezeugt wurde, mit dem vollendeten 14. Lebensjahr das Recht hat, Informationen über die Spenderin zu erlangen.

Welche Herausforderungen dabei ein IVF-Zentrum zu meistern hat und welche neuen Möglichkeiten sich durch ein internationales Expertennetzwerk ergeben, erklärt Dr. Maximilian Murtinger:

Dr. Murtinger

„Um die Chancen, für unsere Paare geeignete Spenderinnen zu finden, zu erhöhen, arbeiten wir als Teil der NEXTCLINICS-Gruppe sehr eng mit unseren Kolleginnen und Kollegen zusammen. Dadurch können wir die notwendige Anzahl an Spenderinnen ermöglichen, um eine IVF-Therapie mit Eizellspende auch in unseren österreichischen IVF-Zentren in Bregenz und Salzburg effizient anzubieten. Seit über 20 Jahren wenden wir in den IVF Zentren Prof. Zech diese Behandlungsmethode erfolgreich an. Wir verfügen über einen umfangreichen Erfahrungsschatz, sowohl in der klinischen Praxis als auch im Hinblick auf die Situationen der Paare und die Entwicklungsphasen ihrer Kinder.“

Wahlmöglichkeit kann Paaren bei der Entscheidung helfen

Zusammenfassend wird deutlich, wie wichtig eine umfassende Beratung und Begleitung durch einen spezialisierten Facharzt wie z.B. Dr. Murtinger wird, um die Optionen dieser Behandlung in Verbindung mit den länderspezifischen Gegebenheiten abzuklären und damit die jeweilige Situation und Einstellung des Paares bestmöglich zu berücksichtigen. Also auch im Idealfall eine Wahlmöglichkeit anbieten zu können, die selbstverständlich der medizinischen Ausgangslage und der gesetzlichen Regelung entspricht.


Links:
» Die Liebe in Zeiten der Eizellspende

(Beitrag | http://www.kinderwunsch-blog.com)

» Eizellspende – Ein Weg zum eigenen Kind

(Themen-Special | http://www.kinderwunsch-blog.com)

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