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Rene Winsauer

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Spermien-Check per App, Ovulationstests, Hormonwert-
bestimmung mittels Test-Kit …

Fruchtbarkeitstests, die selbst zu Hause gemacht werden können, sind zwar nichts Neues, werden offenbar aber immer innovativer und vermeintlich einfacher in der Durchführung. Dies weckt natürlich das Interesse vieler Männer und Frauen.

Jüngst haben US-Forscher den Prototyp eines Zubehörteils für Smartphones vorgestellt, der eine Spermaprobe auf die Konzentration und die Beweglichkeit der darin enthaltenen Spermien (nach WHO-Kriterien) mit einer entsprechenden App analysieren soll (→ Details).
Das Ziel ist es, einen Fruchtbarkeitstest für Männer anzubieten, der ähnlich einfach und preisgünstig ist wie ein Schwangerschaftstest, so die Wissenschaftler.

Aber wie aussagekräftig sind solche Tests für Männer mit Kinderwunsch?

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Vor und während einer Kinderwunschbehandlung sieht sich das Paar oftmals mit vielen Eindrücken und Informationen konfrontiert. Manchmal kann dies verwirrend sein und einige Fragen auf den Plan rufen.

Ich habe mich mal umgehört, und die häufigsten Fragen gemeinsam mit dem Experten und Gründer der gleichnamigen IVF Zentren Univ. Prof. Dr. Herbert Zech beantwortet.

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Paare, deren Kinderwunsch trotz aller Bemühungen bislang unerfüllt blieb, sehen sich oft mit verschiedenen Fragen und Äußerungen von der Familie, von Freunden oder auch von Arbeitskollegen konfrontiert.
15 Dinge, die Kinderwunschpaare nicht mehr hören können, sind aktuell auf eltern.de aufgelistet (→ zum Beitrag).

Diese und weitere Situationen stellen Betroffene auf eine harte Belastungsprobe, weiß Mag. Karl-Heinz Brandt. Im entsprechenden BLOG Themen-Special ermöglicht der erfahrene Klinik-Psychologe spannende Einblicke in seine Arbeit in den IVF Zentren Prof. Zech (→ zum Themen-Special).


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Kumulative Schwangerschaftsrate

Dezember 23rd, 2016
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Betrachtet man die Erfolgsraten bei Kinderwunsch-
behandlungen, dann fällt auf, dass häufig kumulative Schwangerschaftsraten angeführt werden. Aber was bedeutet diese Form der Schwangerschaftsrate eigentlich?

Kumulativ leitet sich von dem lateinischen Wort “cumulare” (sich anhäufen) ab.
Die kumulative Schwangerschaftsrate berücksichtigt, laut Experten, die erzielten Schwangerschaften bei Kinderwunsch-
behandlungen nach mehreren, aufeinanderfolgenden Embryo-Transfers. Unabhängig davon, ob diese Embryonen aus sogenannten “Frischzyklen” (befruchtete Eizelle wächst im Brutschrank heran und wird in der Regel am fünften Tag der Embryonalentwicklung in die Gebärmutter transferiert) oder “Kryozyklen” (aus bestimmten Gründen wird der herangewachsene Embryo eingefroren/kryokonserviert und zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut und transferiert) entstammen.

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Genau abgestimmt auf die persönliche Situation der Frau, wird der Körper am Beginn einer Kinderwunschbehandlung auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Die Eierstöcke werden mit Hormonen stimuliert, und damit ein wichtiger erster Schritt zum langersehnten Kind gesetzt.

Mit der gezielten Gabe von Hormonen, sollen möglichst viele Eibläschen (Follikel), in denen sich die Eizellen befinden, heranwachsen. Dies wird medizinisch als Follikel-Stimulation bezeichnet (→ Details).

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komprimiert

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Bei der Wahl des IVF-Zentrums möchte ein Kinderwunschpaar u.a. wissen, wie dessen Erfolgszahlen (z.B. Schwangerschaftsrate, Geburtenrate) aussehen. In manchen Ländern sind IVF-Zentren per Gesetz dazu verpflichtet, die Ergebnisse zu veröffentlichen. Wo dies nicht vorgeschrieben ist, erfolgt die Angabe auf freiwilliger Basis.
In beiden Fällen stellt sich das Paar beim Betrachten der dargestellten Ergebnisse erfahrungsgemäß folgende Frage:

“Und was bedeutet das jetzt für uns?”

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Durch moderne medizinische Verfahren wird Frauen die Möglichkeit eröffnet, auf Wunsch einige ihrer Eizellen vorsorglich einzufrieren und “einzulagern”. Damit soll die Fruchtbarkeit, welche zum Zeitpunkt des Einfrierens besteht, erhalten bleiben. Dies stellt eine Option dar, gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt, mit eigenen jüngeren Eizellen durch eine Kinderwunschbehandlung schwanger zu werden.

Hierfür können einerseits soziologische- und andererseits medizinische Beweggründe ausschlaggebend sein. Die gesetzliche Grundlage ist jedoch nicht immer für beides gleichermaßen gegeben.

So gibt es Länder, in denen dieses Verfahren nur mit medizinischer Indikation erlaubt ist, z.B. bei einer bevorstehenden Chemotherapie, welche die Eizellen massiv schädigen kann.

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ISO-DE

Zertifikat ISO 9001:2008 | IVF Zentren Prof. Zech

“Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: finde ihn.”Thomas A. Edison (1847-1931)

Interpretiert man dieses Zitat von Thomas Edison, so kann das Streben nach Verbesserungen, beispielsweise wie in Edison´s Fall, zu neuen Erfindungen führen, aber auch bereits bestehende Technologien weiterentwickeln.

Es geht also darum, Möglichkeiten zu finden, wie man eine bestimmte Qualität erreicht und in Folge auch verbessert. Voraussetzung dafür ist eine etablierte Struktur, z.B. im Hinblick auf die Abläufe in einem Unternehmen.

Experten sprechen hierbei von Qualitätsmanagement, das u.a. dazu dient, entsprechende Maßnahmen umzusetzen und eine Vertrauensbasis zu den Kunden aufzubauen.

Was heißt das jetzt, wenn es um die Tätigkeiten in einem IVF-Zentrum geht?

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Bei einer Kinderwunschbehandlung (IVF/ICSI/IMSI) erfolgt die Befruchtung der Eizelle mit dem Samen außerhalb des weiblichen Körpers, im Labor. In manchen Fällen müssen dafür die Samen anhand einer kleinen Operation, der TESE – „Testikuläre Spermien Extraktion“, direkt aus dem Hoden des Mannes gewonnen werden.

Die TESE wird angewendet, wenn im Ejakulat äußerst wenige (Kryptozoospermie, OAT-Syndrom) oder gar keine Samenzellen nachweisbar sind (z.B. aufgrund verschlossener Samenleiter).

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#331_Beitragsbild

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Genetische Störungen können im Menschen teils schwerwiegende Erkrankungen auslösen und sich negativ auf unsere Fortpflanzungsfähigkeit auswirken, was bis hin zu Fehlgeburten führen kann. Betrachtet man diese genetischen Störungen genauer, dann erkennt man zwei Hauptursachen: Chromosomenstörungen und Gen-Mutationen.

Bei Chromosomenstörungen wird zwischen numerischen (Veränderung der Chromosomenanzahl – Aneuploidie), und strukturellen (Veränderung des Chromosomenaufbaus – z.B. Translokation) Anomalien unterschieden. Diese Veränderungen der Chromosomen sind laut Experten für etwa die Hälfte aller spontanen Fehlgeburten verantwortlich.

Bei Gen-Mutationen findet eine Veränderung des Erbgutes in einem Gen, Genabschnitt oder in mehreren Genen statt und führt zu sogenannten monogenetischen oder polygenetischen Erkrankungen. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Erkrankung Cystische Fibrose, auch Mukoviszidose genannt. Sie ist die am häufigsten vererbte monogenetische Erkrankung Westeuropas.

Die Verknüpfung von Reproduktionsmedizin und Genetik gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Ein bekannter Begriff, der diesbezüglich zu nennen ist, lautet Prä-Implantations-Diagnostik (PID).

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