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Univ. Prof. Dr. med. Herbert Zech

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„Wallfahrten“ zum Wunschkind

November 11th, 2019

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Ein Schweizer Paar, welches vor einigen Jahren zur Vorbereitung der Behandlung für ein zweites Kind zu mir kam, schilderte mir die Situation, dass sie im Warteraum unseres IVF-Zentrums zufällig ein Paar aus ihrem Heimatdorf getroffen haben. Sie wollten mit ihnen offen über den unerfüllten Kinderwunsch sprechen. Hier blockierte das zweite Paar jedoch. Auch dieses Paar kam zur Vorbereitung für ein zweites Kind zu mir. Artikel lesen

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Wie alles begann

August 5th, 2019

© 2019 NEXTCLNIC IVF Zentren Prof. Zech

Als im Jahr 1978 die erste erfolgreiche In Vitro Fertilisierung (IVF) mit der Geburt von Luise Brown bekannt wurde, war ich junger Assistent an der Universitätsfrauenklinik. Unser damaliger Chef war diesem Themenkreis sehr aufgeschlossen. Er beauftragte uns Assistenten, sich näher mit IVF zu befassen und allenfalls auch erste Schritte in der Forschung am Tiermodell einzuleiten.

Ich bin dann in diesem Zusammenhang an der Universitätsklinik in Louisville, Kentucky wissenschaftlich tätig geworden (siehe Foto links). Dabei ging es hauptsächlich um Hormone, vor allem Sexualhormone. Artikel lesen

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Vor 30 Jahren kam ein junges Paar zu mir, mit dem Entschluss, eine In Vitro Fertilisierung in Anspruch nehmen zu wollen. Die Ursache der Unfruchtbarkeit lag bei der 25-jährigen Frau. Ihre beiden Eileiter waren verschlossen. Die Spermien ihres Mannes waren in Ordnung. Zu meinem großen Erstaunen äußerte das Paar den Wunsch, mindestens 10 Kinder mit Hilfe der IVF zu bekommen.

Man muss wissen, damals war die IVF noch in den Anfängen. Ich habe das Paar ausführlich beraten und aufgeklärt und sagte ihnen, dass wir zunächst eines nach dem anderen angehen sollten. Dabei stellte ich auch die Frage, ob denn genügend Vorsorge für so viele Kinder getroffen werde. Das Paar hat das bejaht. Sie haben ein großes Grundstück, ein großes Haus und sind finanziell unabhängig, sagten sie. Artikel lesen

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

In meiner bislang 35-jährigen Laufbahn als Reproduktionsmediziner kann ich auf viele Erlebnisse mit Paaren, die ich betreut und behandelt habe, zurückblicken. Es gab und gibt dabei immer wieder wunderschöne und freudvolle aber auch überraschende und tragische Situationen.

Ein besonders trauriges Ereignis führte ein Paar aus der Schweiz in unser IVF-Zentrum nach Bregenz. Das Paar hatte zwei Söhne. Als sich die beiden am Muttertag mit dem Moped auf den Weg machten, um ihre Mutter zu besuchen, kamen sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Artikel lesen

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In guten Händen

September 4th, 2018

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Während meiner jahrelangen Tätigkeit als Reproduktionsmediziner können meine Frau und ich, seit der Gründung unseres IVF-Zentrums 1984 in Bregenz, auf viele Erlebnisse mit Paaren zurückblicken, die wir in dieser Zeit gemeinsam betreut haben. Es gab und gibt dabei immer wieder wunderschöne, freudvolle, witzige aber auch tragische, verblüffende und überraschende Situationen. Artikel lesen

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Grafische Darstellung weibl. Zyklus | Foto: Shutterstock

Der Beginn einer Kinderwunschbehandlung ist bei vielen Frauen mit Unbehagen verbunden, weil dies auch mit einer Hormontherapie mittels Injektion von bestimmten Präparaten einhergeht. Die meisten Frauen gewöhnen sich jedoch sehr schnell daran, schließlich bringt sie das ihrem sehnlichsten Wunsch näher: dem eigenen Kind.

Manche Frauen suchen aber nach einer IVF-Therapie, die ohne oder nur mit wenigen Hormongaben verbunden ist. Begriffe wie „Natural cycle IVF“ oder „Mild stimulation IVF“ wecken das Interesse und klingen zunächst vielversprechend. Artikel lesen

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| Künstliche Befruchtung im natürlichen Zyklus

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Der weit verbreitete Irrglaube „Viel hilft viel“ wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht, reicht teilweise bis in den Bereich der Reproduktionsmedizin. Es gibt immer wieder Situationen, in denen Patienten während der hormonellen Stimulation (Follikel-Stimulation) die Dosis bestimmter Präparate eigenmächtig erhöhen wollen – mit der Begründung, sie hätten darüber gelesen und entsprechende Erfolge, sprich eine Verbesserung der Eizellreifung, gesehen.

Dazu halte ich einleitend fest, dass die Auswahl eines optimalen Stimulationsprotokolls auf folgenden Fakten basiert: Artikel lesen

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| Gefahren der Selbstmedikation bei Kinderwunschbehandlungen

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Verschlossene bzw. geschädigte Eileiter zählen zu den Hauptursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit. Sie sind die klassische Indikation für eine IVF-Behandlung („In vitro Fertilisierung“).
Eileiterschädigungen gehen häufig einher mit einer Ansammlung von seröser, entzündlicher oder postentzündlicher Flüssigkeit. Wir sprechen hierbei von einer Hydro- bzw. Sactosalpinx.

Welche möglichen Auswirkungen hat diese Begleiterscheinung und wie sehen die entsprechenden Therapieoptionen aus?

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„versperrt“ ist

Therapie-Optionen bei verschlossenen/geschädigten Eileitern

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Im natürlichen Zyklus wird der Zeitraum zwischen Eisprung und dem Beginn der nächsten Menstruation als Gelbkörper- oder Lutealphase bezeichnet. Damit es zu einer Schwangerschaft kommen kann, spielt das sogenannte Gelbkörperhormon Progesteron eine wichtige Rolle im Körper der Frau.
Im Verlauf einer Kinderwunschbehandlung wird dieses Hormon als Medikament verabreicht, und zwar kurz vor und anschließend nach dem Embryo-Transfer. Hierbei gibt es die Möglichkeit, das Progesteron zu spritzen (intramuskulär od. subkutan) oder vaginal, in Form von Kapseln oder Zäpfchen, aufzunehmen.

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| Verabreichung von Progesteron mittels Injektion – Hintergründe und Vorgehensweise

kinderwunschbehandlung_familie

Symbolbild | Foto: Shutterstock

Seit mehr als 30 Jahren behandle ich Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, seit 1984 in einem eigens dafür gegründeten IVF-Zentrum und darf mit Freude auf tausende erfolgreiche Behandlungen zurückblicken. Von Beginn an pflegen wir zahlreiche Freundschaften mit Eltern, aber auch zunehmend mit Kindern, welche mittels unserer Unterstützung das familiäre Glück bereichert haben.

Rund alle 6 Jahre veranstalten wir an unterschiedlichen Orten eine große gemeinsame Feier mit allem, was dazu gehört: Festzelt, Konzerte, Spiele für die Kleinen, Mal- und Zeichenwettbewerb, Diskussionsforen, Vorträge etc. Zuletzt fand eine solche Feier im „Freizeitpark Ravensburger Spieleland“ mit tausenden Kindern und deren Eltern statt!

Es freut mich ganz besonders, dass auch bereits erwachsene Wunschkinder den Kontakt mit uns suchen. So hatten wir beispielsweise schon AnwärterInnen für medizinisch-technische Berufe in unserem Labor als PraktikantInnen bei uns, Jungärzte haben sich bei uns über neueste Entwicklungen innerhalb der Reproduktionsmedizin erkundigt und überlegen zum Teil sogar, eine Weiterbildung zum Facharzt an einem unserer Zentren anzustreben. Artikel lesen

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Begegnungen und Erlebnisse mit Kinderwunschfamilien

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