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„Wer hat an der Uhr gedreht…“

„Social Freezing“ – Eizellen einfrieren und die biologische Uhr austricksen?

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Symbolbild | Foto: Shutterstock
Dazu ist Prof. Dr. Herbert Zech, Pionier auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin, im Kinderwunsch BLOG-Interview:

Herr Prof. Zech, „Social Freezing“, ein kontrovers diskutiertes Thema, welches derzeit starke mediale Präsenz erfährt. Unter dem Begriff „Social Freezing“ wird Frauen die medizinisch-technische Möglichkeit eröffnet, auf Wunsch ihre Eizellen vorsorglich einfrieren zu lassen und eine bestimmte Zeit einzulagern.

Den Anstoß zur aktuellen Debatte lieferten die beiden Unternehmen „Facebook“ und „Apple“, die ihren Mitarbeiterinnen diese Option ermöglichen wollen.
Soll der Arbeitgeber „Social Freezing“ bezahlen?

Prof. Zech: Ein Arbeitgeber/eine private Organisation soll selbstverständlich nicht verpflichtet werden, hier einen Beitrag zu leisten.
Eine Unterstützung durch den Arbeitgeber stellt eine sinnvolle Prävention dar und gibt der Frau eine weitere Möglichkeit, selbst über ihren Körper entscheiden zu können – ähnlich, wie das bei der „Pille“ der Fall ist. Selbstverständlich kann man eine Frau auch nicht zur Einnahme der „Pille“ zwingen.
Eine mögliche Unterstützung zur vorsorglichen Einlagerung von unbefruchteten Eizellen soll auf keinen Fall bewusst dazu beitragen, eine Schwangerschaft nicht auf natürlichem Wege anzustreben.

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Ultraschalluntersuchung

| Teil 3 der Themen-Serie »Ablauf einer Kinderwunschbehandlung«

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Dr. Maximilian Murtinger

Mit dem Thema Ultraschalluntersuchung verbindet man meist die Situation einer Schwangerschaft und die glücklichen Eltern, die ihren Freunden und Verwandten Abzüge der ersten Ultraschallbilder ihres Babys zeigen. Aber auch im Vorfeld einer Schwangerschaft spielt die Ultraschalldiagnostik eine wichtige Rolle – besonders in der Kinderwunsch-Medizin.

Die Ultraschalluntersuchung wird bei einer Kinderwunschbehandlung sowohl in der gynäkologischen Analyse im Erstgespräch, als auch während der hormonellen Stimulation durchgeführt. Das Ziel der Ultraschalluntersuchung bei der Stimulation ist es, die Anzahl der heranwachsenden Follikel (Eibläschen) zu überprüfen (Vorbeugung Überstimulation) und deren Größe exakt zu bestimmen, damit der Eisprung zum möglichst optimalen Zeitpunkt ausgelöst werden kann (Details zum sogenannten Follikel-Monitoring erfahren Sie im oben angeführten YouTube-Video). Read more…

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Follikel-Stimulation

| Teil 2 der Themen-Serie »Ablauf einer Kinderwunschbehandlung«

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Follikelzyklus | Foto: https://www.ivf.at

Sie prägen unser Wachstum oder auch unseren Stoffwechsel und steuern im Wesentlichen unsere Fortpflanzung:
Hormone – Botenstoffe, die somit am Beginn einer Kinderwunschbehandlung eine wichtige Rolle spielen. Denn, nach dem Erstgespräch setzt die Frau durch eine Hormontherapie (Follikel-Stimulation) den entscheidenden Impuls zum Wunschkind.

Aber was sind die Hintergründe? Und wie läuft die Follikel-Stimulation ab?

Da im natürlichen Zyklus monatlich mehrere Eizellen heranreifen, konkurrieren im Schnitt jedes Mal ca. 10 Follikel (Bläschen, in denen die Eizellen heranwachsen) um die Dominanz. Denn nur EIN Follikel wird zum sogenannten Leitfollikel mit der reifen Eizelle, die anderen Follikel entwickeln sich nicht weiter. Genau hier setzt die hormonelle Stimulation an:
Die Frau muss entsprechende Hormone einnehmen (z.B.: Gonadotropine = Hypophysenhormone), damit möglichst viele dieser sonst nicht zur Dominanz kommenden Follikel weiter wachsen, und darin Eizellen heranreifen können. Dies bedarf einer gezielten und genau getimten Vorgehensweise.

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„Haben diese Entwicklung seit Jahren vorausgesehen“

Prof. Herbert Zech über „Social Freezing“

Prof. Dr. Herbert Zech

Univ. Prof. Dr. Herbert Zech

An unseren IVF-Zentren bieten wir Frauen seit einigen Jahren die Möglichkeit, ihre Eizellen vorsorglich tiefzugefrieren und für eine bestimmte Zeit einzulagern – eventuell auch ohne medizinischen Hintergrund und damit auch als Option in der modernen Familienplanung (sog. „Social Freezing“). Die Nachfrage ist groß und zunehmend.

kryoeinlagerung

IVF Zentren Prof. Zech | Einlagerung der hermetisch verschweißten Kryo-Straws in Stickstofftank

Um die Sicherheit und die notwendige technologische Effizienz dafür zu gewährleisten, haben wir eine innovative Methode der Vitrifikation entwickelt, die es uns ermöglicht, Eizellen ohne Beeinträchtigung der Entwicklungsfähigkeit zu konservieren. Es handelt sich hierbei um ein geschlossenes, keimfreies Tiefgefrier-System. Die Eizellen werden innerhalb eines protektiven Kryo-Straws bei -196° eingefroren und in Folge in einen Stickstofftank eingelagert.

Wie in vielen anderen Situationen auch, haben wir diese Entwicklung seit Jahren vorausgesehen und unsere „Ovita“ – Zentren für Eizellvorsorge Prof. Zech etabliert. Anfänglich stießen wir mit unserem „Social Freezing“- Angebot in der Schweiz auf starken Widerstand seitens der Behörden. Wir haben initial ein Gutachten einer renommierten Anwaltskanzlei in Zürich erstellt. Basierend auf diesem Gutachten konnten wir uns in Folge gegen den ursprünglichen negativen Einstellungsbescheid der Behörden durchsetzen, sodass „Social Freezing“ in der Schweiz legalisiert wurde und Frauen ihre Eizellen nun rechtskonform einlagern können.
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Blastozystenkultur

Behandlungsmethoden bei unerfülltem Kinderwunsch

Blastozyste

Blastozyste

Ungewollte Kinderlosigkeit ist heute dank einer Vielfalt an Behandlungsmethoden kein unabwendbares Schicksal mehr. Diese Vielfalt beinhaltet unterschiedliche Ansätze im Hinblick auf deren Effizienz, die aus der Sicht der jeweiligen Ärzte, Biologen und Experten sicher auch ihre Berechtigung haben, jedoch wissenschaftlich betrachtet teils kritisch zu hinterfragen sind. So auch in einem der wesentlichsten Punkte im Zuge einer IVF-Therapie, nämlich der Beurteilung des Entwicklungspotentials der heranwachsenden Embryonen.

Mit unserer Erfahrung aus über drei Jahrzehnten erfolgreicher Reproduktionsmedizin sind wir in der Lage, effiziente Methoden zu erkennen und vor allem sicher anzuwenden. Seit 1996 haben wir an unserem IVF-Zentrum in Bregenz die Blastozystenkultur (Kultur bis zum Tag 5 der Embryonalentwicklung) als Methode der Wahl zur Verbesserung der Schwangerschaftsraten etabliert (international erste systematisch vorgenommene Blastozystenkultur). Read more…

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Erstgespräch

| Teil 1 der Themen-Serie »Ablauf einer Kinderwunschbehandlung«

| Ausgestellt am 30. Juni 2014, in Behandlung.
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Hier können Sie diesen Blog-Beitrag anhören (4 MB):
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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Wie vereinbare ich ein Erstgespräch? Was wird dort besprochen? Was sollte ich vorbereiten? Wie geht es danach weiter?

Fragen, die viele Paare am Beginn einer Kinderwunschbehandlung beschäftigen. Das Team der IVF Zentren Prof. Zech ist ab der ersten Minute für Sie da, beantwortet alle offenen Fragen und berät Sie ausführlich, damit der Zugang zur Behandlung so einfach wie möglich gestaltet wird.
Auf dem Weg von der Kontaktaufnahme bis zur Geburt des langersehnten eigenen Kindes, markiert das Erstgespräch den ersten wichtigen Schritt. Read more…

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Der Moment des ersten Gesprächs

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

Wie oft haben wir über dieses Thema geredet, nachgedacht und endlos lange Nächte damit verbracht, im Internet über die Erfahrungen zu lesen, die andere Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit gemacht haben. Nun ist es an der Zeit, das Glück selbst in die Hand zu nehmen, um unseren größten Lebenstraum zu verwirklichen. Der Entschluss steht fest: Morgen rufe ich in den IVF Zentren Prof. Zech an und vereinbare einen Termin.

Wir halten den Atem an, unsere Finger gleiten langsam über die Tastatur des Telefons und wählen die Nummer und während das Freizeichen ertönt, fliegen unsere Gedanken bald hierhin, bald dorthin: der letzte Schwangerschaftstest, der negativ war, die vielen schlaflosen Nächte, die plötzlichen Tränenausbrüche, die erfolglosen Versuche, die Hormonspritzen und wie sicher wir uns bei den letzten Malen waren; dann sind da noch die Ersparnisse, all die Opfer, die wir bringen mussten, die Reisen, auf die wir verzichtet haben, die Überstunden im Büro…. Die Gedanken überschlagen sich und während uns ein mulmiges Gefühl überkommt, meldet sich am anderen Ende der Leitung eine freundliche Stimme. Read more…

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Seit Jahren in der „IVF – Champions League“

Kinderwunschbehandlung auf höchstem Niveau…

…Prof. Dr. Herbert Zech im großen Kinderwunsch BLOG-Interview:

Herr Professor Zech, bereits vor 30 Jahren waren Sie in Vorarlberg, in Südtirol, in der Schweiz und in Süddeutschland mit den ersten Schwangerschaften nach einer IVF-Behandlung in aller Munde. Was hat sich seither getan?

Prof. Herbert Zech

Univ. Prof. Dr. Herbert Zech

Es stimmt, wir waren seit Aufnahme meiner ärztlichen Tätigkeit im Rahmen der Kinderwunschbehandlung zuerst an der Universität Innsbruck (1981-1983) und seit Ende 1984 in Bregenz, sehr erfolgreich, vor allem auch Dank unseres immensen Arbeitseinsatzes. Zu jener Zeit gab es noch keine Möglichkeit, medikamentös den Eisprung so zu kontrollieren, dass die Eizellentnahme zu einem ganz spezifischen Zeitpunkt erfolgen konnte. Wir waren also auf das natürliche Einsetzen des Eisprungs angewiesen und haben meistens fast rund um die Uhr gearbeitet. So haben wir die Eizellentnahmen auch in der Nacht, nach Mitternacht, beispielsweise in der Früh um fünf, vorgenommen und damit optimale Voraussetzungen geschaffen, eine Schwangerschaft zu erzielen. So verhalfen wir zur Geburt der ersten sogenannten „Retortenbabys“ in Österreich – 1983 in Tirol und 1985 in Vorarlberg. Dies war damals eine Sensation, selbstverständlich hat sich die Presse intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Read more…

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Mit Wissenschaft zum Wunschkind

Entwicklung von Embryonen korrekt beurteilen

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Symbolbild | Foto: Shutterstock

„Nachdem die Eizellen meiner Frau mit meinen Samen im Labor befruchtet wurden und sich einige davon zu Embryonen entwickeln, möchten wir wissen, welcher davon am Tag des Transfers in die Gebärmutter eingesetzt wird, und wie unsere Chance auf eine Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes sind?“

Was diese Wunscheltern, wie auch viele andere, besonders interessiert und mitunter den wichtigsten Abschnitt im Zuge einer IVF-Behandlung markiert, ist die Entstehung der Embryonen. Um deren Entwicklungsfähigkeit vor dem Transfer in die Gebärmutter einschätzen zu können, benötigt es die Kenntnisse erfahrener BiologInnen. Eine unterstützende Technik hierfür ist die sogenannte „Time-Lapse“-Analyse, womit die Embryonalentwicklung mittels Zeitrafferaufnahmen eines Kamerasystems (z. B. Embryoskop) beobachtet wird. In Folge soll anhand festgelegter Kriterien derjenige Embryo bestimmt werden, welcher die bestmögliche Erfolgswahrscheinlichkeit für eine Einnistung aufweist (Single-Embryo-Transfer). Diese Vorgehensweise wirft natürlich Fragen auf:

Können Embryonen, die sich nicht optimal entwickelt haben, dennoch zu einer Schwangerschaft und zur Geburt eines gesunden Babys führen?

Und ist es verantwortbar, diese Embryonen nicht zu transferieren, sondern auf ein besseres Ergebnis in einem folgenden IVF Zyklus zu hoffen – mit ungewissem Ausgang?

Um das zu beantworten, wurde eine entsprechende Studie durchgeführt. Die Resultate sind erst kürzlich im renommierten Fachmagazin RBM Online veröffentlicht worden und zeigen, wie wichtig Forschung in diesem Bereich der Reproduktionsmedizin ist. Read more…

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„We are Family“

kinderwunsch_ivf zentren prof. zech_team_familie„Die Familie kommt bei mir an erster Stelle. Sowohl privat als auch beruflich liegt mir das Glück, mit eigenen Kindern mein Leben teilen zu dürfen, besonders am Herzen. Nicht nur mir, sondern auch dem gesamten Team der IVF Zentren Prof. Zech. Mit großem Engagement und Leidenschaft streben wir danach, unseren Wunscheltern zum langersehnten Kind zu verhelfen.

Meine Schwägerin Yvonne und ich, wir legen großen Wert darauf, in regelmäßigen Abständen mit unseren Kolleginnen und Kollegen zusammenzukommen und gemeinsam, ja schon fast als Familie, einen schönen Abend zu genießen – zuletzt bei einem leckeren Essen im „Viva“ in Bregenz.

Vor 30 Jahren gründete mein Vater Herbert Zech die gleichnamigen IVF Zentren. Mittlerweile zählen wir bereits über 120 Mitarbeiter, die unseren Anspruch an die höchste Qualität sowohl in der Behandlung, als auch in der Technologie, Forschung und Wissenschaft teilen und die Herzlichkeit eines Familienbetriebes leben.“

Ismene Murtinger-Zech, Klinische Embryologin


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