Bereits aus dem Begriff Reproduktionsmedizin lässt sich das Ziel dieses Fachgebiets der Medizin ableiten. Nämlich die Natur möglichst bis ins kleinste Detail zu verstehen und zu kopieren. Das heißt, die Vorgänge der menschlichen Fortpflanzung mittels medizinisch-technologischen Verfahren zu unterstützen, und damit Paaren mit eingeschränkter Fruchtbarkeit helfen zu können. Basierend auf dem heutigen Stand der Wissenschaft spielt hierbei die sogenannte Blastozystenkultur als Behandlungsmethode eine zentrale Rolle.
Am Beginn einer Kinderwunschbehandlung wird anhand der Befunde im persönlichen Arztgespräch geklärt, welche Therapieform für das Paar geeignet ist. Dabei werden auch die Details zur medizinischen Indikation, den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie zum Ablauf und möglichen Risiken besprochen. Read more…
Der Natur ganz nah
| Kinderwunschbehandlung mit Blastozystenkultur
„Natural cycle IVF“
| Künstliche Befruchtung im natürlichen Zyklus
Der Beginn einer Kinderwunschbehandlung ist bei vielen Frauen mit Unbehagen verbunden, weil dies auch mit einer Hormontherapie mittels Injektion von bestimmten Präparaten einhergeht. Die meisten Frauen gewöhnen sich jedoch sehr schnell daran, schließlich bringt sie das ihrem sehnlichsten Wunsch näher: dem eigenen Kind.
Manche Frauen suchen aber nach einer IVF-Therapie, die ohne oder nur mit wenigen Hormongaben verbunden ist. Begriffe wie „Natural cycle IVF“ oder „Mild stimulation IVF“ wecken das Interesse und klingen zunächst vielversprechend. Read more…
… und wenn es nicht klappt?
Die Ärzte und medizinischen Assistentinnen, die Embryologen im Labor, die IT-Abteilung, die Hygienefachkräfte, das Info-Center usw. Wir als Team in den IVF Zentren Prof. Zech setzen all unser Wissen und Herzblut ein, damit ungewollt kinderlose Paare mit medizinischer Hilfe schwanger werden.
In vielen Fällen bekommen wir die erfreuliche Nachricht des positiven Schwangerschaftstests und in Folge die Meldung mit der sichtbaren Herzaktion des Embryos im Ultraschall.
Und wenn uns dann die Dankeskarte nach der Geburt erreicht, freuen wir uns sehr: „Schaut mal, Frau & Herr… haben geschrieben!“.
Dennoch gibt es auch Momente, in denen Paare dieses Glück nicht erleben dürfen, weil es einfach nicht klappen will. Read more…
„Wann kann ich den Schwangerschaftstest machen und wie geht es dann weiter?“
| FAQs zur Kinderwunschbehandlung
Vor und während einer Kinderwunschbehandlung sieht sich das Paar oftmals mit vielen Eindrücken und Informationen konfrontiert. Manchmal kann dies verwirrend sein und einige Fragen auf den Plan rufen.
Ich habe mich mal umgehört, und die häufigsten Fragen gemeinsam mit dem Experten und Gründer der gleichnamigen IVF Zentren, Prof. Dr. Herbert Zech beantwortet: Read more…
Kumulative Schwangerschaftsrate
| Teil 5 der Themen-Serie »Erfolgsrate«
[← zur Beitragsübersicht der Themen-Serie »Erfolgsrate«]
Betrachtet man die Erfolgsraten bei Kinderwunsch-
behandlungen, dann fällt auf, dass häufig kumulative Schwangerschaftsraten angeführt werden. Aber was bedeutet diese Form der Schwangerschaftsrate eigentlich?
Kumulativ leitet sich von dem lateinischen Wort „cumulare“ (sich anhäufen) ab.
Die kumulative Schwangerschaftsrate berücksichtigt, laut Experten, die erzielten Schwangerschaften bei Kinderwunsch-
behandlungen nach mehreren, aufeinanderfolgenden Embryo-Transfers. Unabhängig davon, ob diese Embryonen aus sogenannten „Frischzyklen“ (befruchtete Eizelle wächst im Brutschrank heran und wird in der Regel am fünften Tag der Embryonalentwicklung in die Gebärmutter transferiert) oder „Kryozyklen“ (aus bestimmten Gründen wird der herangewachsene Embryo eingefroren/kryokonserviert und zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut und transferiert) entstammen. Read more…
Implantationsrate
| Teil 4 der Themen-Serie »Erfolgsrate«
[← zur Beitragsübersicht der Themen-Serie »Erfolgsrate«]
Wenn Mediziner bei Kinderwunschbehandlungen von der Implantationsrate sprechen, dann meinen sie den Prozentsatz der Einnistung (Implantation) derjenigen Embryonen, welche in die Gebärmutter transferiert werden. Mittels Ultraschall wird der fötale Herzschlag visualisiert und damit die Einnistung des Embryos definitiv bestätigt.
Ein Beispiel: Würden bei 100 Kinderwunschpaaren immer zwei Embryonen transferiert werden, und es könnten 50 erfolgreich implantierte Embryonen nachgewiesen werden, würde dies bedeuten, dass eine Implantationsrate von 25% vorliegt.
Die Implantationsrate ist abhängig vom Alter der Frau und steht im Verhältnis zur Anzahl und Qualität der transferierten Embryonen.
Was bedeutet das jetzt im Hinblick auf die Chancen, schwanger zu werden? Sind diese bei zwei transferierten Embryonen wesentlich höher? Read more…



















